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	<title>Kommentare zu: Die Liebe erhalten &#8211; eine erf&#252;llte Beziehung mit (oder trotz ;o) Gewaltfreier Kommunikation leben</title>
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		<title>Von: Niklas</title>
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		<dc:creator>Niklas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 06:11:33 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Markus,
danke f&#252;r deine Antwort, ich &quot;f&#252;hl&quot; mich wirklich verstanden darin. Ich habe in der Tat viel aus dieser Erfahrung gelernt. Ich habe mir seit der Trennung zur obersten Priorit&#228;t gemacht, genau zu verstehen, welche Dynamik dazu gef&#252;hrt hat, dass es so gekommen ist und was mein Beitrag darin ist. Ich habe wirklich wichtige Erkenntnisse gesammelt, die mir sehr sicher dabei helfen werden, dass das nicht wieder so passiert, bzw. ich sehr anders damit umgehen kann.
Ich lese gerade im Blog von Conal Elliot http://evolve.awakeningcompassion.com/ in dem du auch einen Kommentar zum Thema &quot;faux needs&quot; hinterlassen hast. Mir f&#228;llt auf, dass vieles, was ich dann auch als &quot;Bed&#252;rfnis&quot; in Bezug auf meine Ex verstanden habe, vor allem die wichtigsten Strategien waren, oder die besten, denen ich am meisten vertraue, um dahinter liegende Bed&#252;rfnisse zu erf&#252;llen. Darunter ist vor allem Selbstliebe. So kann ich zwar theoretisch verstehen, dass die Anwesenheit meiner Ex f&#252;r meine Selbstliebe nicht notwendig ist. Da aber die Strategie, der ich am meisten vertraue, mein Selbstbild ist, in welchem ich mit ihr zusammen bin, erl&#246;st mich das noch nicht vor der Angst, was geschieht, wenn das nicht mehr geht. Gleichzeitig beruhigt es enorm zu verstehen, dass die Angst vor allem daher kommt, dass ich bisher einfach noch nichts anderes dazu gelernt habe... dass das aber sehr wohl im Bereich des M&#246;glichen liegt. Und so kommt die Hoffnung zur&#252;ck.
Daf&#252;r ist aber ebenfalls wichtig anzuerkennen, dass ich nun mal in dem Moment keine bessere Strategie wei&#223; und sie von daher sehr wichtig f&#252;r mich ist. Diesen Schritt nicht zu &#252;bergehen, auch das bedeutet Selbstliebe f&#252;r mich. Und danach liebevoll mit dem zu arbeiten, was ich habe, was da ist, was ich an M&#246;glichkeiten sehe, ist erst der n&#228;chste Schritt.

Zur Liebe zur&#252;ck zu kommen ist manchmal wirklich nicht leicht. Und das hat direkt mit dem zu tun, was ich gerade gesagt habe. Wenn ich meine wichtigsten Strategien f&#252;r meine Bed&#252;rfnisse zun&#228;chst mal nicht kenne und dann im Folgenden vielleicht noch f&#252;r Bed&#252;rfnisse halte, lebe ich automatisch im Mangel. Ich komme in die F&#252;lle, sobald mir das bewusst wird. Dann definiere ich mich nicht mehr dar&#252;ber, was ich tun kann, was ich schon gelernt habe, da es mit mehr Leichtigkeit immer wieder was Neues sein kann. Und so bin ich bereit, mich der Andersartigkeit, der Liebe in einer komplett anderen und vielleicht zun&#228;chst fremden Form, komplett zu &#246;ffnen. Es ist &quot;Loving you, being me.&quot; Und wenn du mich fragst, ob eine Beziehung bereichernd ist und sich beide Partner immer wieder daf&#252;r entscheiden, h&#228;ngt direkt von dieser Offenheit gegen&#252;ber der Andersartigkeit des anderen ab.
Lieben Gru&#223;
Niklas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Markus,<br />
danke f&#252;r deine Antwort, ich &#8222;f&#252;hl&#8220; mich wirklich verstanden darin. Ich habe in der Tat viel aus dieser Erfahrung gelernt. Ich habe mir seit der Trennung zur obersten Priorit&#228;t gemacht, genau zu verstehen, welche Dynamik dazu gef&#252;hrt hat, dass es so gekommen ist und was mein Beitrag darin ist. Ich habe wirklich wichtige Erkenntnisse gesammelt, die mir sehr sicher dabei helfen werden, dass das nicht wieder so passiert, bzw. ich sehr anders damit umgehen kann.<br />
Ich lese gerade im Blog von Conal Elliot <a href="http://evolve.awakeningcompassion.com/" rel="nofollow">http://evolve.awakeningcompassion.com/</a> in dem du auch einen Kommentar zum Thema &#8222;faux needs&#8220; hinterlassen hast. Mir f&#228;llt auf, dass vieles, was ich dann auch als &#8222;Bed&#252;rfnis&#8220; in Bezug auf meine Ex verstanden habe, vor allem die wichtigsten Strategien waren, oder die besten, denen ich am meisten vertraue, um dahinter liegende Bed&#252;rfnisse zu erf&#252;llen. Darunter ist vor allem Selbstliebe. So kann ich zwar theoretisch verstehen, dass die Anwesenheit meiner Ex f&#252;r meine Selbstliebe nicht notwendig ist. Da aber die Strategie, der ich am meisten vertraue, mein Selbstbild ist, in welchem ich mit ihr zusammen bin, erl&#246;st mich das noch nicht vor der Angst, was geschieht, wenn das nicht mehr geht. Gleichzeitig beruhigt es enorm zu verstehen, dass die Angst vor allem daher kommt, dass ich bisher einfach noch nichts anderes dazu gelernt habe&#8230; dass das aber sehr wohl im Bereich des M&#246;glichen liegt. Und so kommt die Hoffnung zur&#252;ck.<br />
Daf&#252;r ist aber ebenfalls wichtig anzuerkennen, dass ich nun mal in dem Moment keine bessere Strategie wei&#223; und sie von daher sehr wichtig f&#252;r mich ist. Diesen Schritt nicht zu &#252;bergehen, auch das bedeutet Selbstliebe f&#252;r mich. Und danach liebevoll mit dem zu arbeiten, was ich habe, was da ist, was ich an M&#246;glichkeiten sehe, ist erst der n&#228;chste Schritt.</p>
<p>Zur Liebe zur&#252;ck zu kommen ist manchmal wirklich nicht leicht. Und das hat direkt mit dem zu tun, was ich gerade gesagt habe. Wenn ich meine wichtigsten Strategien f&#252;r meine Bed&#252;rfnisse zun&#228;chst mal nicht kenne und dann im Folgenden vielleicht noch f&#252;r Bed&#252;rfnisse halte, lebe ich automatisch im Mangel. Ich komme in die F&#252;lle, sobald mir das bewusst wird. Dann definiere ich mich nicht mehr dar&#252;ber, was ich tun kann, was ich schon gelernt habe, da es mit mehr Leichtigkeit immer wieder was Neues sein kann. Und so bin ich bereit, mich der Andersartigkeit, der Liebe in einer komplett anderen und vielleicht zun&#228;chst fremden Form, komplett zu &#246;ffnen. Es ist &#8222;Loving you, being me.&#8220; Und wenn du mich fragst, ob eine Beziehung bereichernd ist und sich beide Partner immer wieder daf&#252;r entscheiden, h&#228;ngt direkt von dieser Offenheit gegen&#252;ber der Andersartigkeit des anderen ab.<br />
Lieben Gru&#223;<br />
Niklas</p>
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		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2008/03/11/die-liebe-erhalten-eine-erfllte-beziehung-mit-oder-trotz-o-gewaltfreier-kommunikation-leben/comment-page-1/#comment-57</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 06:28:59 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Niklas,
vielen Dank f&#252;r DEINEN Beitrag! Besonders dein letzter Satz zur Empathie hat mir sehr gefallen - &quot;Empathie l&#228;sst einen Verstehen, dass alles was Menschen tun, ein Ausdruck von Liebe ist&quot;. Ja!, ist nur manchmal verdammt schwer, &quot;dahin&quot; zu kommen, oder?

Tut mir leid zu h&#246;ren, dass deine Erfahrung gerade das von mir Beschriebene best&#228;tigt. Ich vermute, dass du aus dieser Erfahrung viel gelernt hast - gerade auch dar&#252;ber, was &quot;Gewaltfreie Kommunikation machen/leben&quot; wirklich bedeutet - vielleicht mehr als aus jedem Seminar, oder?

Mit herzlichen Gr&#252;&#223;en,
Markus Sikor</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Niklas,<br />
vielen Dank f&#252;r DEINEN Beitrag! Besonders dein letzter Satz zur Empathie hat mir sehr gefallen &#8211; &#8222;Empathie l&#228;sst einen Verstehen, dass alles was Menschen tun, ein Ausdruck von Liebe ist&#8220;. Ja!, ist nur manchmal verdammt schwer, &#8222;dahin&#8220; zu kommen, oder?</p>
<p>Tut mir leid zu h&#246;ren, dass deine Erfahrung gerade das von mir Beschriebene best&#228;tigt. Ich vermute, dass du aus dieser Erfahrung viel gelernt hast &#8211; gerade auch dar&#252;ber, was &#8222;Gewaltfreie Kommunikation machen/leben&#8220; wirklich bedeutet &#8211; vielleicht mehr als aus jedem Seminar, oder?</p>
<p>Mit herzlichen Gr&#252;&#223;en,<br />
Markus Sikor</p>
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		<title>Von: Niklas Wilkens</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2008/03/11/die-liebe-erhalten-eine-erfllte-beziehung-mit-oder-trotz-o-gewaltfreier-kommunikation-leben/comment-page-1/#comment-56</link>
		<dc:creator>Niklas Wilkens</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 19:44:14 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank f&#252;r den Beitrag. Ich glaube dazu, dass die Beziehung zu meiner letzten Freundin auseinander gegangen ist, hat auch in hohem Ma&#223;e mein h&#246;herer Anspruch nach Offenheit und Authentizit&#228;t gepaart mit einem leeren Empathiespeicher beigetragen. Ich hatte mit der GfK erlebt, was m&#246;glich ist und ich war manchmal so verzweifelt und hab mich sehr einsam mit meiner Freundin gef&#252;hlt angesichts des riesigen Unterschieds zwischen meinem Ideal von Verbindung und dessen, was gerade da war. Und dann wollte ich so gerne, dass sie ebenfalls GfK lernt, damit uns das diesem Ideal n&#228;her bringt, aber sie wollte es nicht, bzw. war vielleicht auch &#252;berfordert, &#252;berw&#228;ltigt, brauchte ebenfalls Empathie.
Ich w&#252;nsche mir bis heute, diese Verbindung zu ihr k&#228;me zur&#252;ck und wir k&#246;nnten weiter daran arbeiten. So wie es aussieht hat sie daran aber kein Interesse, bzw. wenig Zuversicht, dass es ihre Bed&#252;rfnisse erf&#252;llen w&#252;rde, das mit mir zu versuchen.
Danke f&#252;r die sch&#246;ne Definition von Empathie. Ich merke auch, dass Empathie eigentlich immer auch Klarheit dar&#252;ber ist, was eigentlich los ist. Vielleicht ist Klarheit aber auch das Ergebnis und Empathie der Prozess dahin? Und vielleicht l&#228;sst sich die Energie, die man damit bekommt so erkl&#228;ren, dass man wieder versteht, dass alles was Menschen tun, ein Ausdruck der Liebe ist und dass dieses Erkennenk&#246;nnen einem sehr viel Kraft und Vertrauen gibt?
Keep up the good work!
Niklas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank f&#252;r den Beitrag. Ich glaube dazu, dass die Beziehung zu meiner letzten Freundin auseinander gegangen ist, hat auch in hohem Ma&#223;e mein h&#246;herer Anspruch nach Offenheit und Authentizit&#228;t gepaart mit einem leeren Empathiespeicher beigetragen. Ich hatte mit der GfK erlebt, was m&#246;glich ist und ich war manchmal so verzweifelt und hab mich sehr einsam mit meiner Freundin gef&#252;hlt angesichts des riesigen Unterschieds zwischen meinem Ideal von Verbindung und dessen, was gerade da war. Und dann wollte ich so gerne, dass sie ebenfalls GfK lernt, damit uns das diesem Ideal n&#228;her bringt, aber sie wollte es nicht, bzw. war vielleicht auch &#252;berfordert, &#252;berw&#228;ltigt, brauchte ebenfalls Empathie.<br />
Ich w&#252;nsche mir bis heute, diese Verbindung zu ihr k&#228;me zur&#252;ck und wir k&#246;nnten weiter daran arbeiten. So wie es aussieht hat sie daran aber kein Interesse, bzw. wenig Zuversicht, dass es ihre Bed&#252;rfnisse erf&#252;llen w&#252;rde, das mit mir zu versuchen.<br />
Danke f&#252;r die sch&#246;ne Definition von Empathie. Ich merke auch, dass Empathie eigentlich immer auch Klarheit dar&#252;ber ist, was eigentlich los ist. Vielleicht ist Klarheit aber auch das Ergebnis und Empathie der Prozess dahin? Und vielleicht l&#228;sst sich die Energie, die man damit bekommt so erkl&#228;ren, dass man wieder versteht, dass alles was Menschen tun, ein Ausdruck der Liebe ist und dass dieses Erkennenk&#246;nnen einem sehr viel Kraft und Vertrauen gibt?<br />
Keep up the good work!<br />
Niklas</p>
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