<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Amoklauf in Winnenden &#8211; vermeidbare Eskalation von Gewalt?</title>
	<atom:link href="http://www.markus-sikor.de/blog/2009/03/11/amoklauf-in-winnenden/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2009/03/11/amoklauf-in-winnenden/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Jan 2012 08:24:48 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2009/03/11/amoklauf-in-winnenden/comment-page-1/#comment-227</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 15:20:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.institut-sikor.de/blog/?p=421#comment-227</guid>
		<description>Ich will gerne glauben, dass durch mehr Empathie, Zusammengeh&#246;rigkeit und Respekt extreme Gewalt an Schulen vermieden werden kann, und nat&#252;rlich w&#252;nsche ich unseren Kindern (und mir selbst) eine Schule, in der diese Werte ganz oben auf der Skala stehen und gelebt werden. Ob Amokl&#228;ufe dadurch aber auszuschlie&#223;en sind, bezweifle ich doch sehr.
Auch in einer Kultur die von noch so viel Empathie und Respekt gepr&#228;gt ist, wird es Menschen geben, deren Selbstwertgef&#252;hl massiv unterentwickelt und gest&#246;rt ist. Es wird Menschen geben, die hinter der Fassade eines ganz normalen, durchschnittlichen Lebens in einer Parallelwelt leben, in der sie ihr mangelndes Selbstwertgef&#252;hl mit Allmachtsfantasien kompensieren. Diese Pers&#246;nlichkeitsstruktur ist allen bisherigen Amokl&#228;ufern gemein. Entscheidend scheint mir aber, dass es eine geschichtliche Entwicklung des Amoklaufs gibt, die so schnell wohl nicht mehr r&#252;ckg&#228;ngig gemacht werden kann.
Amokl&#228;ufe sind ein Ph&#228;nomen, dass es erst seit der zweiten H&#228;lfte des vorigen Jahrhunderts gibt. Seither hat ihre Zahl und Brutalit&#228;t stetig zugenommen und es wird davon ausgegangen, dass es sich dabei in erster Linie um einen Nachahmungseffekt handelt. Denn dem Amokl&#228;ufer winkt etwas, was er vor dem Hintergrund seines gest&#246;rten Selbstwertgef&#252;hls schmerzlich vermisst: Aufmerksamkeit. Mit seiner Tat tritt er un&#252;bersehbar aus seiner als untersch&#228;tzt und abgewertet empfundenen Existenz heraus. Nicht nur die Menschen seiner n&#228;heren Umgebung richten ihre ganze Aufmerksamkeit auf ihn, medienvermittelt schaut ein ganzes Land, ja die ganze Welt auf seine Tat – und h&#228;lt den Atem an. Die M&#246;glichkeit einer globalen Inszenierung ist die eigentliche Motivation, die den unauff&#228;lligen, normalen, freundlichen Sch&#252;ler mit dem gest&#246;rten Selbstwert dazu bringt, Amok zu laufen. 
Die Medien spielen in diesem Geschehen eine zentrale Rolle. Sie erst bereiten die B&#252;hne f&#252;r die globale Inszenierung. Sie liefern die Bilder, die den Amokl&#228;ufer ins &#246;ffentliche Ged&#228;chtnis einbrennen und unsterblich werden lassen. Und ihre Berichterstattung und die mittlerweile zahlreichen Kan&#228;le neben den klassischen Redaktionen und Agenturen werden wohl&#252;berlegt in die Planung des Amoklaufs einbezogen.
Diese Entwicklung l&#228;sst sich nicht einfach r&#252;ckg&#228;ngig machen. Die Vorbilder sind jedem bekannt und potenzielle Nachahmer wird es wohl immer geben.
Ich glaube wir m&#252;ssen &#252;ber eine radikale Beschr&#228;nkung der Medien nachdenken: Nachrichtensperre, ein notfalls verordneter Ethos zum freiwilligen Verzicht auf Berichterstattung &#252;ber extreme Gewalttaten, ein generelles Handyverbot an Schulen. Nur wenn es nachhaltig gelingt, die mediale Inszenierung eines Amoklaufes zu vermeiden, wird sich die Entwicklung stoppen lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will gerne glauben, dass durch mehr Empathie, Zusammengeh&#246;rigkeit und Respekt extreme Gewalt an Schulen vermieden werden kann, und nat&#252;rlich w&#252;nsche ich unseren Kindern (und mir selbst) eine Schule, in der diese Werte ganz oben auf der Skala stehen und gelebt werden. Ob Amokl&#228;ufe dadurch aber auszuschlie&#223;en sind, bezweifle ich doch sehr.<br />
Auch in einer Kultur die von noch so viel Empathie und Respekt gepr&#228;gt ist, wird es Menschen geben, deren Selbstwertgef&#252;hl massiv unterentwickelt und gest&#246;rt ist. Es wird Menschen geben, die hinter der Fassade eines ganz normalen, durchschnittlichen Lebens in einer Parallelwelt leben, in der sie ihr mangelndes Selbstwertgef&#252;hl mit Allmachtsfantasien kompensieren. Diese Pers&#246;nlichkeitsstruktur ist allen bisherigen Amokl&#228;ufern gemein. Entscheidend scheint mir aber, dass es eine geschichtliche Entwicklung des Amoklaufs gibt, die so schnell wohl nicht mehr r&#252;ckg&#228;ngig gemacht werden kann.<br />
Amokl&#228;ufe sind ein Ph&#228;nomen, dass es erst seit der zweiten H&#228;lfte des vorigen Jahrhunderts gibt. Seither hat ihre Zahl und Brutalit&#228;t stetig zugenommen und es wird davon ausgegangen, dass es sich dabei in erster Linie um einen Nachahmungseffekt handelt. Denn dem Amokl&#228;ufer winkt etwas, was er vor dem Hintergrund seines gest&#246;rten Selbstwertgef&#252;hls schmerzlich vermisst: Aufmerksamkeit. Mit seiner Tat tritt er un&#252;bersehbar aus seiner als untersch&#228;tzt und abgewertet empfundenen Existenz heraus. Nicht nur die Menschen seiner n&#228;heren Umgebung richten ihre ganze Aufmerksamkeit auf ihn, medienvermittelt schaut ein ganzes Land, ja die ganze Welt auf seine Tat – und h&#228;lt den Atem an. Die M&#246;glichkeit einer globalen Inszenierung ist die eigentliche Motivation, die den unauff&#228;lligen, normalen, freundlichen Sch&#252;ler mit dem gest&#246;rten Selbstwert dazu bringt, Amok zu laufen.<br />
Die Medien spielen in diesem Geschehen eine zentrale Rolle. Sie erst bereiten die B&#252;hne f&#252;r die globale Inszenierung. Sie liefern die Bilder, die den Amokl&#228;ufer ins &#246;ffentliche Ged&#228;chtnis einbrennen und unsterblich werden lassen. Und ihre Berichterstattung und die mittlerweile zahlreichen Kan&#228;le neben den klassischen Redaktionen und Agenturen werden wohl&#252;berlegt in die Planung des Amoklaufs einbezogen.<br />
Diese Entwicklung l&#228;sst sich nicht einfach r&#252;ckg&#228;ngig machen. Die Vorbilder sind jedem bekannt und potenzielle Nachahmer wird es wohl immer geben.<br />
Ich glaube wir m&#252;ssen &#252;ber eine radikale Beschr&#228;nkung der Medien nachdenken: Nachrichtensperre, ein notfalls verordneter Ethos zum freiwilligen Verzicht auf Berichterstattung &#252;ber extreme Gewalttaten, ein generelles Handyverbot an Schulen. Nur wenn es nachhaltig gelingt, die mediale Inszenierung eines Amoklaufes zu vermeiden, wird sich die Entwicklung stoppen lassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tirilli</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2009/03/11/amoklauf-in-winnenden/comment-page-1/#comment-223</link>
		<dc:creator>Tirilli</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 21:05:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.institut-sikor.de/blog/?p=421#comment-223</guid>
		<description>P.S. ich praktiziere &#252;brigens dieses &quot;angstfreie Lehren&quot;. Allerdings muss ich zugeben, ich bin an einer besonderen Schule. Es ist eine Musikschule in der ich unter anderem bis zu 30 Sch&#252;ler pro Klasse in der eigentlich vom Stoff her eher langweiligen Musiktheorie unterrichte. Und sie sind &quot;freiwillig&quot; da (oder weil die Eltern das so wollen) Es sind eher Kinder von Eltern die sich k&#252;mmern. Trotzdem, die Sch&#252;ler die dorthin kommen, haben alle ihre Erfahrungen mit Lehrern der Pflichtschulen. aber das angstfreie Lernen geht allm&#228;hlich, sie m&#252;ssen sich ja erstmal an den f&#252;r sie neuen Unterrichtsstil gew&#246;hnen. Und wie oft sie besorgt immer noch kommen und sich wegen irgendwas rechtfertigen wo sie es gar nicht br&#228;uchten. Sie sind das halt so gew&#246;hnt! Ich sage dann immer, ich sei auch nicht fehlerlos. 
Im Prinzip geht es so: Man zeigt ihnen mit K&#246;rpersprache, Reaktionen und Worten, dass man f&#252;r sie da ist und nicht umgekehrt. Und! Man h&#246;rt zu und sollte auch versuchen zu sp&#252;ren, wie sie gerade empfinden. Das merken sie, es zeigt automatisch Wertsch&#228;tzung und sie f&#252;hlen sich nicht so bald missachtet.
Liebe Gr&#252;&#223;e nochmal
Tirilli</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>P.S. ich praktiziere &#252;brigens dieses &#8222;angstfreie Lehren&#8220;. Allerdings muss ich zugeben, ich bin an einer besonderen Schule. Es ist eine Musikschule in der ich unter anderem bis zu 30 Sch&#252;ler pro Klasse in der eigentlich vom Stoff her eher langweiligen Musiktheorie unterrichte. Und sie sind &#8222;freiwillig&#8220; da (oder weil die Eltern das so wollen) Es sind eher Kinder von Eltern die sich k&#252;mmern. Trotzdem, die Sch&#252;ler die dorthin kommen, haben alle ihre Erfahrungen mit Lehrern der Pflichtschulen. aber das angstfreie Lernen geht allm&#228;hlich, sie m&#252;ssen sich ja erstmal an den f&#252;r sie neuen Unterrichtsstil gew&#246;hnen. Und wie oft sie besorgt immer noch kommen und sich wegen irgendwas rechtfertigen wo sie es gar nicht br&#228;uchten. Sie sind das halt so gew&#246;hnt! Ich sage dann immer, ich sei auch nicht fehlerlos.<br />
Im Prinzip geht es so: Man zeigt ihnen mit K&#246;rpersprache, Reaktionen und Worten, dass man f&#252;r sie da ist und nicht umgekehrt. Und! Man h&#246;rt zu und sollte auch versuchen zu sp&#252;ren, wie sie gerade empfinden. Das merken sie, es zeigt automatisch Wertsch&#228;tzung und sie f&#252;hlen sich nicht so bald missachtet.<br />
Liebe Gr&#252;&#223;e nochmal<br />
Tirilli</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tirilli</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2009/03/11/amoklauf-in-winnenden/comment-page-1/#comment-222</link>
		<dc:creator>Tirilli</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 20:50:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.institut-sikor.de/blog/?p=421#comment-222</guid>
		<description>Was f&#252;r ein fabelhafter Beitrag! Ich bin (leidenschaftliche und freudige) Lehrerin aus &#214;sterreich und h&#228;tte dies auch auch gerne so geschrieben, aber so gut fiel mir das leider nicht ein.

Das Beste geschehe, sagte mir einmal eine Psychologin, wenn Kinder erlebten, dass man sich &#252;ber sie freue! Das praktiziere ich so oft ich kann, aber andererseits nur, wenn es ehrlich ist. Kinder haben ja ultrafeine Antennen. Sie geben mir &#252;brigens viele Gelegenheiten, mich zu freuen! :-)

Jetzt stelle man sich mal theoretisch vor, alle Kinder w&#252;rden in einer viel empathischeren Umgebung aufwachsen. Um wie viel besser k&#246;nnte die n&#228;chste Generation leben! Aber leider, dies ist eine Illusion. Im Gegenteil sogar, was das betrifft ist es in den letzten 15 Jahren um vieles schlechter geworden. Wie kalt die Gesellschaft noch werden w&#252;rde, h&#228;tte ich mir in meiner Studienzeit damals in Kreiskys &#196;ra niemals gedacht. Damals dachte ich noch, &quot;Reform&quot; hei&#223;t Verbesserung. Welch ein Irrtum....

Ich habe den Link von hier jetzt abgespeichert. Aber hoffentlich kommt nicht so bald wieder ein Anlass, auf ihn hinzuweisen!
Liebe Gr&#252;&#223;e!
Tirilli</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was f&#252;r ein fabelhafter Beitrag! Ich bin (leidenschaftliche und freudige) Lehrerin aus &#214;sterreich und h&#228;tte dies auch auch gerne so geschrieben, aber so gut fiel mir das leider nicht ein.</p>
<p>Das Beste geschehe, sagte mir einmal eine Psychologin, wenn Kinder erlebten, dass man sich &#252;ber sie freue! Das praktiziere ich so oft ich kann, aber andererseits nur, wenn es ehrlich ist. Kinder haben ja ultrafeine Antennen. Sie geben mir &#252;brigens viele Gelegenheiten, mich zu freuen! <img src='http://www.markus-sikor.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Jetzt stelle man sich mal theoretisch vor, alle Kinder w&#252;rden in einer viel empathischeren Umgebung aufwachsen. Um wie viel besser k&#246;nnte die n&#228;chste Generation leben! Aber leider, dies ist eine Illusion. Im Gegenteil sogar, was das betrifft ist es in den letzten 15 Jahren um vieles schlechter geworden. Wie kalt die Gesellschaft noch werden w&#252;rde, h&#228;tte ich mir in meiner Studienzeit damals in Kreiskys &#196;ra niemals gedacht. Damals dachte ich noch, &#8222;Reform&#8220; hei&#223;t Verbesserung. Welch ein Irrtum&#8230;.</p>
<p>Ich habe den Link von hier jetzt abgespeichert. Aber hoffentlich kommt nicht so bald wieder ein Anlass, auf ihn hinzuweisen!<br />
Liebe Gr&#252;&#223;e!<br />
Tirilli</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2009/03/11/amoklauf-in-winnenden/comment-page-1/#comment-220</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 22:42:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.institut-sikor.de/blog/?p=421#comment-220</guid>
		<description>@DER S!NNCOACH: Vielen Dank f&#252;r Ihren Kommentar. Ich teile Ihre Einsch&#228;tzung - es ist viel Angst in der Schule, auf allen Seiten - mir sagte mal ein Lehrer &quot;Wenn ich in die Klasse gehe, ist es wie Krieg&quot; - was f&#252;r eine schreckliche Erfahrung - f&#252;r den Lehrer, die Sch&#252;ler... 
W&#252;rde mich freuen, wenn Sie von Ihren Erfahrungen mit &quot;Angstfreies Lehren lernen&quot; berichten!
Viele Gr&#252;&#223;e
Markus Sikor</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@DER S!NNCOACH: Vielen Dank f&#252;r Ihren Kommentar. Ich teile Ihre Einsch&#228;tzung &#8211; es ist viel Angst in der Schule, auf allen Seiten &#8211; mir sagte mal ein Lehrer &#8222;Wenn ich in die Klasse gehe, ist es wie Krieg&#8220; &#8211; was f&#252;r eine schreckliche Erfahrung &#8211; f&#252;r den Lehrer, die Sch&#252;ler&#8230;<br />
W&#252;rde mich freuen, wenn Sie von Ihren Erfahrungen mit &#8222;Angstfreies Lehren lernen&#8220; berichten!<br />
Viele Gr&#252;&#223;e<br />
Markus Sikor</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DER S!NNCOACH</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2009/03/11/amoklauf-in-winnenden/comment-page-1/#comment-219</link>
		<dc:creator>DER S!NNCOACH</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 15:04:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.institut-sikor.de/blog/?p=421#comment-219</guid>
		<description>Ihre Empfehlungen, wie man etwas zur Sicherheit an den Schulen beitragen k&#246;nnte, sind sehr konstruktiv und wohl auch bitter notwendig.
Allerdings habe ich selber die Erfahrung gemacht, dass solche Dinge nicht nur vor lauter Zeitdruck auf der Strecke bleiben, sondern dass die Lehrkr&#228;fte dem nicht ein wirkliches Interesse entgegenbringen.

&#039;Empathische Unterst&#252;tzung? Hab&#039; ich doch nicht n&#246;tig.&#039;

Manchmal frage ich mich, wie ich die Menschen etwas gezielter auf die Brisanz schlechter oder fehlender Kommunikation aufmerksam machen k&#246;nnte.

Manchmal frage ich mich, ob ich Ihren Punkt: &#039;Angstfreies Lernen lehren&#039; nicht auch gelegentlich anders vermitteln k&#246;nnte: &#039;Angstfreies Lehren lernen&#039;.

Im Gespr&#228;ch mit Erwachsenen ist mir schon &#246;fters die konkrete Angst vor empathischer Zuwendung begegnet - nicht die Angst vor Reaktionen der Jugendlichen oder vor ihren Aggressionen, sondern Angst vor der Kommunikation an und f&#252;r sich. Angst vor der Begegnung.

Aber das ist nat&#252;rlich kein Grund, zu verzagen. Es ist eher ein Grund, selber die Aufmerksamkeit zu &#252;ben.

Zsolt Joanovits</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ihre Empfehlungen, wie man etwas zur Sicherheit an den Schulen beitragen k&#246;nnte, sind sehr konstruktiv und wohl auch bitter notwendig.<br />
Allerdings habe ich selber die Erfahrung gemacht, dass solche Dinge nicht nur vor lauter Zeitdruck auf der Strecke bleiben, sondern dass die Lehrkr&#228;fte dem nicht ein wirkliches Interesse entgegenbringen.</p>
<p>&#8218;Empathische Unterst&#252;tzung? Hab&#8216; ich doch nicht n&#246;tig.&#8216;</p>
<p>Manchmal frage ich mich, wie ich die Menschen etwas gezielter auf die Brisanz schlechter oder fehlender Kommunikation aufmerksam machen k&#246;nnte.</p>
<p>Manchmal frage ich mich, ob ich Ihren Punkt: &#8218;Angstfreies Lernen lehren&#8216; nicht auch gelegentlich anders vermitteln k&#246;nnte: &#8218;Angstfreies Lehren lernen&#8216;.</p>
<p>Im Gespr&#228;ch mit Erwachsenen ist mir schon &#246;fters die konkrete Angst vor empathischer Zuwendung begegnet &#8211; nicht die Angst vor Reaktionen der Jugendlichen oder vor ihren Aggressionen, sondern Angst vor der Kommunikation an und f&#252;r sich. Angst vor der Begegnung.</p>
<p>Aber das ist nat&#252;rlich kein Grund, zu verzagen. Es ist eher ein Grund, selber die Aufmerksamkeit zu &#252;ben.</p>
<p>Zsolt Joanovits</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

