Die empathische Zivilisation, Jeremy Rifkin

Gepostet am Apr 22, 2010 in Allgemein, Literatur | 2 Kommentare

IJeremy Rifkin, Die empathische  Zivilisationch lese gerade die „Die empathische Zivilisation“ von Jeremin Rifkin . Das Buch hat sehr unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen, von verhalten anerkennend (Suttgarter Zeitung) bis hin zu offen ablehnend oder polemisch (Die Welt, FAZ). Mich interessiert das Thema Empathie natürlich berufsmäßig, und eine „empathische Zivilsation“ klingt in meinen Ohren erst mal schön… zu schön um wahr zu sein?

Das erste Kapitel „Homo empathicus“ hat mich auf jeden Fall gefesselt, die Beschreibung der „Geschichte der Menschheit, die nie erzählt wurde“ (also die Geschichte der Empathie) ist eingängig und mit interessanten Beispielen beschrieben. Wer weiß schon, dass selbst Ratten mitfühlend sind? Ja, sind sie, nachzulesen auf Seite 81. Mal sehen, wie es weitergeht, ich werde berichten…

Hat es jemand schon gelesen? Ich freue mich über Kommentare.

2 Antworten : “Die empathische Zivilisation, Jeremy Rifkin”

  1. Habe es mit Interesse gelesen, zeigt es doch dass wir mit der GfK eine zukunftsfähigr Aussdrucksweise üben.
    Bei dem riesigen Rechercheaufwand den Riffkin betreiben liess, ist es schon bemerkenswert, dass Marshall Rosenberg nicht auftaucht.
    Die Zusammenfassung am Ende finde ich sehr gelungen.
    Für mich als Techniker ist die Frage: „schaffen wir es die Empathie schneller wachsen zu lassen als die Entropie“ eine treffend auf den Punkt gebrachte globale Aufgabe.

  2. @Jens: Danke, Jens, für deinen Kommentar! Ja, dass Marshall nicht auftaucht hat mich ein bisschen enttäuscht (aber nicht wirklich gewundert – so bekannt ist die GFK dann wohl doch nicht). Den Vergleich Entropie-Empathie kann ich noch nicht so ganz nachvollziehen… da bin ich noch am verstehen. Aber spannendes Buch, ja.

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