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	<title>Markus Sikor - Mediation, Training, Gewaltfreie Kommunikation &#187; Organisationsentwicklung</title>
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		<title>Die beliebtesten Artikel auf Markus Sikors Blog</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2010/08/27/die-beliebtesten-artikel/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 21:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewaltfreie Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Integrale Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbständigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Blog ist nicht mehr ganz so &#252;bersichtlich, daher hier mal eine Aufstellung von h&#228;ufig gelesenen Artikeln Selbst&#228;ndigkeit als Mediator, Trainer und Berater Richtig reich &#8211; Selbst&#228;ndigkeit aus integraler Sicht, Teil 1, Teil 2, Teil 3 Was ich zu Beginn meiner Selbst&#228;ndigkeit gerne gewusst h&#228;tte Wie kommt man an Beratungsf&#228;lle und Klienten? Wie verhandle ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Blog ist nicht mehr ganz so &#252;bersichtlich, daher hier mal eine Aufstellung von h&#228;ufig gelesenen Artikeln</p>
<h3>Selbst&#228;ndigkeit als Mediator, Trainer und Berater</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.markus-sikor.de/blog/2008/05/03/richtig-reich-werden-selbstaendigkeit-aus-integraler-sicht-teil-1/">Richtig reich &#8211; Selbst&#228;ndigkeit aus integraler Sicht, Teil 1</a>, <a href="http://www.markus-sikor.de/blog/2008/05/17/richtig-reich-werden-selbstaendigkeit-aus-integraler-sicht-2-teil/">Teil 2</a>, <a href="http://www.markus-sikor.de/blog/2008/07/20/richtig-reich-werden-selbstaendigkeit-aus-integraler-sicht-teil-3/">Teil 3</a></li>
<li><a href="http://www.markus-sikor.de/blog/2008/03/25/was-ich-gerne-zu-beginn-meiner-selbstndigkeit-gewusst-htte/">Was ich zu Beginn meiner Selbst&#228;ndigkeit gerne gewusst h&#228;tte</a></li>
<li><a href="http://www.markus-sikor.de/blog/2007/02/08/wie-kommt-man-an-beratungsfalle-und-klienten/">Wie kommt man an Beratungsf&#228;lle und Klienten?</a></li>
<li><a href="http://www.markus-sikor.de/blog/2007/02/07/wie-verhandle-ich-honorare/">Wie verhandle ich Honorare?</a></li>
<li><a href="http://www.markus-sikor.de/blog/2007/06/03/selbstandig-als-mediatorin-die-basics/">Selbst&#228;ndigkeit als Mediator &#8211; die Basics</a></li>
<li><a href="http://www.markus-sikor.de/blog/category/aus-dem-naehkaestchen/">Aus dem N&#228;hk&#228;stchen erfolgreicher Trainer und Berater</a></li>
<li><a href="http://www.markus-sikor.de/blog/2007/08/23/authentische-trainer-sind-erfolgreiche-trainer/">Authentische Trainer sind erfolgreiche Trainer</a></li>
<li><a href="http://www.markus-sikor.de/blog/2008/08/08/team-mediation/">Teammediation &#8211; und die Angst der Mediatoren vor Gruppen</a></li>
</ul>
<h3>Pers&#246;nlichkeitsentwicklung und Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.markus-sikor.de/blog/category/podcasts/">Gewaltfreie Kommunikation f&#252;r die Ohren (Podcast) 1  &amp; 2</a></li>
<li><a href="http://www.markus-sikor.de/blog/2009/01/14/wie-lernt-man-gewaltfreie-kommunikation/">Wie lernt man Gewaltfreie Kommunikation?</a></li>
<li><a href="http://www.markus-sikor.de/blog/2008/09/28/5-wege-die-gewaltfreie-kommunikation-taeglich-zu-praktizieren/">5 Wege, die Gewaltfreie Kommunikation t&#228;glich zu praktizieren</a></li>
<li><a href="http://www.markus-sikor.de/blog/2008/03/31/gewaltfreie-kommunikation-einfach-zu-lernen-schwer-zu-integrieren/">Gewaltfreie Kommunikation &#8211; einfach zu lernen, schwer zu integrieren</a></li>
<li><a href="http://www.markus-sikor.de/blog/2008/01/04/lernstufen-in-der-gewaltfreien-kommunikation/">Lernstufen in der Gewaltfreien Kommunikation</a></li>
<li><a href="http://www.markus-sikor.de/blog/2009/01/29/die-empathie-luecke-schliessen-yes-you-can-o/">Die Empathiel&#252;cke schlie&#223;en &#8211; yes you can</a></li>
<li><a href="http://www.markus-sikor.de/blog/2009/04/24/fragen-und-antworten-zur-gewaltfreien-kommunikation-2/">Fragen und Antworten zur Gewaltfreien Kommunikation</a></li>
<li><a title="Grundlegende Glaubenss&#228;tze transformieren" href="../2008/02/08/grundlegende-glaubenssatze-transformieren/">Grundlegende Glaubenss&#228;tze transformieren</a></li>
</ul>
<h3>Anwendung integraler Theorie f&#252;r GFK / Mediation</h3>
<ul>
<li><a title="Wie ein integrales Konfliktverst&#228;ndnis zu Frieden und Verst&#228;ndigung beitragen kann - Teil II" href="../2008/02/28/wie-ein-integrales-konfliktverstandnis-zu-frieden-und-verstandigung-beitragen-kann-teil-ii/">Wie ein integrales Konfliktverst&#228;ndnis zu Frieden und Verst&#228;ndigung beitragen kann &#8211; Teil II</a></li>
<li><a title="Wie ein integrales Konfliktverst&#228;ndnis zu Frieden und Verst&#228;ndigung beitragen kann" href="../2008/02/04/was-ein-integrales-konfliktverstandnis-zu-frieden-und-verstandigung-beitragen-kann/">Wie ein integrales Konfliktverst&#228;ndnis zu Frieden und Verst&#228;ndigung beitragen kann</a></li>
<li><a title="Das war nicht gewaltfrei! Pr&#228;-/Trans-Verwechslung in der Gewaltfreien Kommunikation" href="../2007/09/05/das-war-nicht-gewaltfrei-pra-trans-verwechslung-in-der-gewaltfreien-kommunikation/">Das war nicht gewaltfrei! Pr&#228;-/Trans-Verwechslung in der Gewaltfreien Kommunikation</a></li>
<li><a title="BLAUE, ORANGE oder GR&#220;NE Mediation?" href="../2007/01/19/blaue-orange-oder-grune-mediation/">BLAUE, ORANGE oder GR&#220;NE Mediation?</a></li>
<li><a title="Bed&#252;rfnisse - Der Schl&#252;ssel zum Erfolg in der Mediation, Verhandlungen und „schwierigen“ Gespr&#228;chen" href="../2007/01/15/bedurfnisse-der-schlussel-zum-erfolg/">Bed&#252;rfnisse &#8211; Der Schl&#252;ssel zum Erfolg in der Mediation, Verhandlungen und „schwierigen“ Gespr&#228;chen</a></li>
<li><a title="Bed&#252;rfnisse - integral betrachtet" href="../2006/12/19/bedurfnisse-integral-betrachtet/">Bed&#252;rfnisse &#8211; integral betrachtet</a></li>
<li><a title="Organisationen haben keine Bed&#252;rfnisse" href="../2008/03/15/organisationen-haben-keine-bedrfnisse/">Organisationen haben keine Bed&#252;rfnisse</a></li>
<li><a title="GR&#220;NE Mediation f&#252;r ROTE Gangs? Die Werte-Spirale von Spiral Dynamics" href="../2006/12/16/grune-mediation-fur-rote-gangs-die-werte-spirale-von-spiral-dynamics/">GR&#220;NE Mediation f&#252;r ROTE Gangs? Die Werte-Spirale von Spiral Dynamics</a></li>
</ul>
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		<title>Konfliktkosten und -gewinne in Organisationen &#8211; Teil 1</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2010/05/21/konfliktkosten/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 20:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[mobbing]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein gern angef&#252;hrtes Argument f&#252;r Mediation in Organisationen sind die durch Konflikte verursachten Kosten, die man vermeiden k&#246;nne. Der Begriff &#8222;Konfliktkosten&#8220; ist dabei an sich falsch, betriebswirtschaftlich sind Kosten Ausgaben f&#252;r die in der Produktion eingesetzten Ressourcen. Niemand kauft Konflikte ein&#8230; es m&#252;sste daher eher Konflikteinbu&#223;en hei&#223;en, aber egal, es klingt eing&#228;ngig und so bleibe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein gern angef&#252;hrtes Argument f&#252;r Mediation in Organisationen sind die durch Konflikte verursachten Kosten, die man vermeiden k&#246;nne. Der Begriff &#8222;Konfliktkosten&#8220; ist dabei an sich falsch, betriebswirtschaftlich sind <a id="aptureLink_o33giEklkN" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kosten">Kosten</a> Ausgaben f&#252;r die in der Produktion eingesetzten Ressourcen. Niemand kauft Konflikte ein&#8230; es m&#252;sste daher eher Konflikteinbu&#223;en hei&#223;en, aber egal, es klingt eing&#228;ngig und so bleibe ich beim Begriff Konfliktkosten.</p>
<p>Ich m&#246;chte hier einerseits einen &#220;berblick &#252;ber die mir bekannten deutschsprachigen Studien zu diesem Thema bieten, und zum anderen die Diskussion dar&#252;ber anregen. Vor allem Berater und Mediatoren behaupten ja gerne, &#8222;Konflikte haben einen Sinn&#8220;.  Kann es sein, dass Konflikte nicht nur unerw&#252;nschte Einbu&#223;en &#8222;produzieren&#8220;, sondern auch &#8222;Gewinne&#8220;? Aber erst mal zu den Konfliktkosten in Unternehmen&#8230;<span id="more-979"></span></p>
<h4>Was kosten Konflikte?</h4>
<p>Hier ein &#220;berblick &#252;ber Konfliktkostenstudien, die ich im Web gefunden habe:</p>
<h5><span style="text-decoration: underline;"><a id="aptureLink_KmGylqXs9U" href="http://www.bmev.de/fileadmin/downloads/spektrum/sonderdruck_konfliktkosten.pdf">Konflikte kosten Unternehmen Geld –  aber wieviel?</a></span></h5>
<p>Dr. Detlev Berning, 2006</p>
<p>Detlev Berning berechnet Konfliktkosten anhand zweier Beispiele aus seiner Beratungst&#228;tigkeit, einmal den Fall einer Anwaltssoziet&#228;t mit vier Partnern  und den Fall eines mittelst&#228;ndischen IT-Unternehmens. Obwohl die Zahlen statistisch ohne allgemeine Aussagekraft sind und sich nicht auf andere Unternehmen &#252;bertragen lassen, ist diese Studie spannend, weil sie einen unvermittelten Einblick in die Auswirkungen der unbearbeiteten Konflikte  bietet.</p>
<p>So sinken bspw. die Ums&#228;tze der vier Anwaltspartner konfliktbedingt von 1.2 Mio. Euro auf 1 Mio. Euro, d.h. um 17%! Zusammen mit den konfliktbedingtem Anstieg der Personal- und anderer Kosten kommt der Autor auf gesch&#228;tzte <strong>Konfliktkosten von 280.000 Euro</strong>. Der Gewinn der Anw&#228;lte sank dementsprechend im Jahr 2004 von &#252;ber 400.000 Euro auf knapp 140.000 Euro. Da keine Konfliktkl&#228;rung stattfand (auch keine Mediation) haben sich die Partner mittlerweile getrennt und zwei neue Praxen er&#246;ffnet. Ohne Frage hat dies weitere negative finanzielle Auswirkungen, man denke an den Vertrauensverlust bei Mandanten, an die gestiegenen Kosten durch zwei neue B&#252;ros etc.</p>
<h5><a id="aptureLink_5gfxfeKpKV" href="http://www.wkw.at/docextern/ubit/wirtschaftsmediatoren/Studie_Konfliktkosten.pdf">„Neue  Wege der Ergebnisverbesserung“, Qualitative Studie zur  betriebswirtschaftlichen Erfassung von Konfliktkosten</a></h5>
<p>ExpertGroup Wirtschaftsmediation &#214;sterreich, 2006</p>
<p>Die Studie hat eine sehr kleine Datenbasis mit 15 befragten  Unternehmen. Die Mehrzahl der Unternehmen vermutetet ein  Einsparpotential durch einen positiven Umgang mit Konflikten zwischen  40,- und 1400,- Euro (pro Mitarbeiter/Jahr). Ergebnis: Die AutorInnen  sehen ein <strong>durchschnittliches  Einsparpotential von 19% </strong>auf Basis  der jeweiligen Kostenbasis.</p>
<h5><a id="aptureLink_RJf1osOag1" href="http://www.support-to-success.at/pdf/Konflikte%20und%20Konfliktkosten%20in%20Unternehmen.pdf">Konflikte  und Konfliktkosten in Unternehmen</a></h5>
<p>Brigitte  Hiersche, 2003</p>
<p>Dies ist eine kleine Studie zum Thema  Konfliktkosten und Mediation. Die Autorin kommt zu dem Ergebnis: &#8222;Bei   den  erhobenen Ergebnissen wird  angegeben,  dass etwa  21 %  der  Arbeitszeit  durch  ungel&#246;ste  Konflikte  verloren  geht.  Es  ergeben   sich dadurch  <strong>Kosten  von  7.360 Euro pro  Arbeitnehmer</strong>,   alleine  durch  diesen Umstand. Bei einem Unternehmen mit etwa 100  Mitarbeitern ergibt dies eine Summe von 736.000.&#8220; (S. 13, Konflikte und  Konfliktkosten in Unternehmen, Brigitte Hiersche, 2003)</p>
<h5><a id="aptureLink_gbfO0M3u00" href="http://www.konfliktkultur.com/Artikel/Endbericht_Wirtschaftsmediation.pdf">Wirtschaftsmediation  f&#252;r Klein- und Mittelunternehmen,</a></h5>
<p>Bundesministerium  f&#252;r Wirtschaft und Arbeit, &#214;sterreich, 2005</p>
<p>Die Studie &#8220;  Wirtschaftsmediation f&#252;r Klein- und Mittelunternehmen&#8220; st&#252;tzt sich auf  die Angaben von 980 Unternehmen. Dabei stehen hier nicht direkt die  Konfliktkosten im Mittelpunkt, die Studie gibt einen interessanten &#220;berblick &#252;ber den Einsatz der Wirtschaftsmediation bei Klein- und mittelst&#228;ndischen  Unternehmen. Interessant ist auch der kritische Blick  auf die &#220;bertragung &#8222;amerikanischer Verh&#228;lntisse&#8220; f&#252;r die Mediation auf  europ&#228;ische L&#228;nder.</p>
<h5><a id="aptureLink_oiCIKUHi06" href="http://www.kpmg.de/Presse/14276.htm">Konfliktkostenstudie, Die Kosten von Reibungsverlusten in Industrieunternehmen</a></h5>
<p>KPMG, 2009</p>
<p>In dieser Studie wurden die Antworten von 111  Unternehmen ausgewertet. Es bietet damit die bisher verl&#228;&#223;lichste Datenbasis. KPMG findet neun Konfliktkostenbereiche, die sich zusammenfassen lassen im &#8222;Circle of conflikt&#8220; von &#8222;Person&#8220;, &#8222;Team&#8220; und &#8222;Organisation&#8220;. In allen drei Bereichen entstehen durch Konflikte ungeplante Einbu&#223;en in unterschiedlicher H&#246;he. Die meisten Unternehmen tun sich schwer, konkrete Zahlen zu nennen. &#8220; Am teuersten sind laut Umfrage gescheiterte und verschleppte Projekte: <strong>Jeder zweite Befragte gibt daf&#252;r ungeplant pro Jahr mindestens 50.000 Euro aus; jeder zehnte sogar &#252;ber 500.000 Euro</strong>.&#8220; (S.7, Konfliktkostenstudie, KPMG, 2009).</p>
<p><strong>Zusammenfassung:</strong></p>
<p>• Zehn bis 15 Prozent der Arbeitszeit in jedem Unternehmen werden f&#252;r Konflikt-<br />
bew&#228;ltigung verbraucht.<br />
• 30 bis 50 Prozent der w&#246;chentlichen Arbeitszeit von F&#252;hrungskr&#228;ften werden<br />
direkt oder indirekt mit Reibungsverlusten, Konflikten oder Konfliktfolgen verbracht.<br />
• Fehlzeiten aufgrund betrieblicher &#196;ngste und Mobbing am Arbeitsplatz belasten<br />
Unternehmen j&#228;hrlich mit ca. 30 Milliarden Euro.<br />
• Die Kosten pro Mobbingfall betragen im Durchschnitt 60.000 Euro.<br />
• Fluktuationskosten, Abfindungszahlungen, Gesundheitskosten aufgrund inner-<br />
betrieblicher Konflikte belasten Unternehmen j&#228;hrlich mit mehreren Milliarden<br />
Euro.<br />
• Ein Prozent der Mitarbeiterkosten p. a. gehen f&#252;r unverarbeitete Konflikte verloren.<br />
• Ca. 25 Prozent des Umsatzes h&#228;ngen von der Kommunikationsqualit&#228;t ab.</p>
<p>In Zusammenhang mit diesem Datenmaterial ist es nicht verwunderlich, dass die<br />
vorliegende Studie ein <strong>Reduktionspotenzial bei Konfliktkosten pro Jahr von min-<br />
destens 25 Prozent zeigt</strong>.</p>
<p>(S. 20, Konfliktkostenstudie, KPMG, 2009)</p>
<p>Konflikte verursachen vermeidbare Einbu&#223;en, das ist zweifellos richtig, wie diese Studien zeigen. Aber gibt es auch Konfliktgewinne? Dazu mehr im Teil 2 von &#8222;Konfliktkosten und -gewinne in Organisationen&#8220; in K&#252;rze in meinem Blog.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kommunikation ist der Lebensnerv jeder Gemeinschaft &#8211; auch in Unternehmen!</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2008/12/07/kommunikation-ist-der-lebensnerv-jeder-gemeinschaft-auch-in-unternehmen/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 10:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialer Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[dm]]></category>
		<category><![CDATA[götz_werner]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus G&#246;tz Werner, &#8222;Einkommen f&#252;r alle&#8222; Die Kommunikation auf allen Ebenen ist dabei von zentraler Bedeutung, wird aber leider immer wieder untersch&#228;tzt. Denn das mitmenschliche Interesse ist alles andere als einen Nebensache, es ist vielmehr der Lebensnerv jeder Gemeinschaft, jedes gesellschaftlichen Zusammenhangs. Es ist daher auch eine Frage der Kultur, der Unternehmenkultur, die interne Kommunikation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus G&#246;tz Werner, &#8222;<a href="http://www.amazon.de/dp/3404606078?tag=institutsikor-21">Einkommen f&#252;r alle</a>&#8222;</p>
<blockquote><p>Die Kommunikation auf allen Ebenen ist dabei von zentraler Bedeutung, wird aber leider immer wieder untersch&#228;tzt. Denn das mitmenschliche Interesse ist alles andere als einen Nebensache, es ist vielmehr der Lebensnerv jeder Gemeinschaft, jedes gesellschaftlichen Zusammenhangs. Es ist daher auch eine Frage der Kultur, der Unternehmenkultur, die interne Kommunikation zu f&#246;rdern und zu pflegen, denn Gleichg&#252;ltigkeit ist der Anfang des Zerfalls einer Gemeinschaft, die ein erfolgreiches Team ja sein sollte.<br />
Wie soll ein Kollege ein aufrichtiges Interesse an Kunden entwickeln, wenn er schon kein aufrichtiges Interesse f&#252;r den Kollegen aufbringt? Denn wie wir miteinander umgehen, so gehen wir auch mit den Kunden um.</p></blockquote>
<p>Dass diese Worte keine leeren H&#252;lsen sind, beweist G&#246;tz Werner in dem von ihm gegr&#252;ndeten Unternehmen <a href="http://www.dm-drogeriemarkt.de/dmDHomepage/generator/dmD/Homepage/Unternehmen/Portr_C3_A4t/Grunds_C3_A4tze_20des_20Unternehmens.html" target="_blank">dm-Markt</a> (wo er heute im Aufsichtsrat ist). Transparente und offene Kommunikation wird gro&#223; geschrieben, genauso wie eine hohe Selbstverantwortung und Mitwirkung der MitarbeiterInnen.</p>
<p>&#8222;Gleichg&#252;ltigkeit ist der Anfang des Zerfalls einer Gemeinschaft&#8220;. Diesen Satz w&#252;nsche ich mir in jedem Lehrbuch f&#252;r F&#252;hrungskr&#228;fte (Lehrer- und ErzieherInnen, Eltern). Menschen brauchen gegenseitiges Interesse und Verst&#228;ndnis so dringend wie die Luft zum Atmen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die &#8222;Geheimnisse gut funktionierender Arbeitsgruppen&#8220;</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2008/10/11/die-geheimnisse-gut-funktionierender-arbeitsgruppen/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 15:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewaltfreie Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[teamarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[zugehörikgeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kollegen von der &#8222;Umsetzungsberatung&#8220; liefern mit dem Artikel Projektteam: Die Geheimnisse gut funktionierender Arbeitsgruppen eine gute Basis f&#252;r F&#252;hrungskr&#228;fte, die Sicherheit und Orientierung f&#252;r ihre anspruchsvolle Aufgabe suchen. Wem der Artikel zu lang ist, f&#252;r die Frage des &#8222;Arbeitsklimas&#8220; reicht es im wesentlichen, wenn man die erste Kapitel-&#220;berschrift verstanden hat und vor allem umsetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kollegen von der &#8222;<a href="http://www.umsetzungsberatung.de/">Umsetzungsberatung</a>&#8220; liefern mit dem Artikel <a href="http://www.umsetzungsberatung.de/projekt-management/team.php">Projektteam: Die Geheimnisse gut funktionierender Arbeitsgruppen</a> eine gute Basis f&#252;r F&#252;hrungskr&#228;fte, die Sicherheit und Orientierung f&#252;r ihre anspruchsvolle Aufgabe suchen. Wem der Artikel zu lang ist, f&#252;r die Frage des &#8222;Arbeitsklimas&#8220; reicht es im wesentlichen, wenn man die erste Kapitel-&#220;berschrift verstanden hat und vor allem umsetzt (ich hoffe, das nehmen mir die Kollegen jetzt nicht &#252;bel &#8211; der Artikel ist wirklich lesenswert bis zum Schluss <img src='http://www.markus-sikor.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>Besagte &#220;berschrift lautet:</p>
<blockquote><p>Akzeptanz und Zugeh&#246;rigkeit sind die Basis</p></blockquote>
<p>Tja, das sagt sich einfach, aber wie st&#228;rkt man diese Basis? Hier ein paar Hinweise vor dem Hintergrund der &#8222;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltfreie_Kommunikation">Gewaltfreien Kommunikation</a>&#8220;, was man als F&#252;hrungskraft wissen sollte und tun kann.</p>
<p><span id="more-286"></span></p>
<p><strong>Alle Menschen brauchen Akzeptanz und Zugeh&#246;rigkeit</strong></p>
<p>Es ist wichtig zu verstehen, dass</p>
<ul>
<li><em>alle</em> Menschen (auch F&#252;hrungskr&#228;fte!) Akzeptanz und Zugeh&#246;rigkeit so dringend brauchen wie Luft zum Atmen,</li>
<li>diese Bed&#252;rfnisse individuell sehr unterschiedlich &#8222;durstig&#8220; sind und</li>
<li>die Strategien f&#252;r die Erf&#252;llung dieser Bed&#252;rfnisse recht einfach sind (das ist doch eine gute Nachricht, oder ;o)</li>
</ul>
<p>Wir sind soziale Wesen, wenn wir keine Akzeptanz und Zugeh&#246;rigkeit erleben &#8211; vor allem in unseren ersten Lebensjahren &#8211; ist dies eine sehr schmerzhafte Erfahrung, die schwerwiegende Folgen f&#252;r die emotionale Entwicklung hat (s. diesen interessanten <a href="http://www.vachss.de/mission/guest_dispatches/bonding.htm">Artikel</a> zum Thema emotionale Vernachl&#228;ssigung bei Kindern).</p>
<p>Als F&#252;hrungskraft, aber auch als Teammitglied, ist es hilfreich, sich diese Tatsache immer wieder bewusst zu machen. Der Entzug von Akzeptanz und Zugeh&#246;rigkeit kann f&#252;r Menschen <em>existenziell bedrohlich </em>sein (der emotionale oder reale Ausschluss aus einer Gruppe f&#228;llt in die Kategorie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing">Mobbing</a>).</p>
<p><strong>Bed&#252;rfnisse k&#246;nnen unterschiedlich &#8222;durstig&#8220; sein</strong></p>
<p>Bed&#252;rfnisse kann man sich wie einen Schwamm vorstellen. Sie saugen sich voll, bis sie getr&#228;nkt sind &#8211; und erst dann k&#246;nnen wir anderen Menschen etwas &#8222;abgeben&#8220;. Nun bekommen Menschen w&#228;hrend der ersten Lebensjahre sehr unterschiedlich viel emotionale Sicherheit und Anerkennung. Manche schwimmen geradezu darin, andere sind st&#228;ndig kurz vor dem verdursten.</p>
<p>In Teams werden immer Menschen zusammen sein, deren Akzeptanz-Bed&#252;rfnis sehr unterschiedlich durstig ist &#8211; manche sind gut getr&#228;nkt, diese Menschen erleben z.B. sachliche Kritik nicht gleich als pers&#246;nliche Abweisung, andere sind kurz vor dem verdursten, und da reicht dann schon ein &#8222;kritischer Blick&#8220;, um die Angst vor Ablehnung und Ausschluss zu aktivieren.</p>
<p>Als F&#252;hrungskraft k&#246;nnen Sie die individuelle Situation nicht kurzfristig &#228;ndern, aber nat&#252;rlich konstruktiv damit umgehen. Lernen Sie Kritik so auszudr&#252;cken, dass das &#8222;verletzende&#8220; Potential so gering wie m&#246;glich bleibt (keine Kritik vor der Gruppe, &#8222;erst verstehen, dann kritisieren&#8220;, klare Beobachtungen, Feedback anhand der &#8222;4 Unterscheidungen der Gewaltfreien Kommunikation&#8220; u.&#228;.)</p>
<p><strong>Akzeptanz und Zugeh&#246;rigkeit lassen sich ganz einfach &#8222;f&#252;ttern&#8220;</strong></p>
<p>Die wichtigsten Strategien um diese Bed&#252;rfnisse zu n&#228;hren sind &#8222;kindlich&#8220; (nicht &#8222;kindisch&#8220;!) einfach &#8211; daf&#252;r braucht man wahrlich kein Psychologiestudium&#8230;</p>
<ul>
<li>Gehalten werden</li>
<li>Gesehen werden</li>
<li>mit den Gef&#252;hlen geh&#246;rt werden (Empathie)</li>
</ul>
<p><strong>K&#246;rperkontakt</strong></p>
<p>Die Bedeutung von K&#246;rperkontakt wird oft untersch&#228;tzt &#8211; es gibt im wahrsten Sinne einen &#8222;Hauthunger&#8220;, d.h. das Bed&#252;rfnis andere Menschen k&#246;rperlich zu sp&#252;ren. Im Arbeitsbereich ist dies nat&#252;rlich leider der falsche Moment &#8211; aber die sch&#246;ne Aktion &#8222;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Free_Hugs_Campaign">free hugs</a>&#8220; (&#8222;freie Umarmung&#8220;) zeigt, dass es kreative Wege daf&#252;r gibt <img src='http://www.markus-sikor.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> )</p>
<p><strong>Blickkontakt</strong></p>
<p>In unserer Kultur wird bewusstes Wegblicken als Ablehnung interpretiert. Best&#228;ndiges Wegsehen oder bewusstes &#8222;&#220;bersehen&#8220; ist psychologisch sehr belastend &#8211; F&#252;hrungskr&#228;fte sollten den offenen Blickkontakt suchen und Situationen, in denen dies nicht m&#246;glich ist, direkt und ohne Vorw&#252;rfe unter vier Augen (!) ansprechen, um Missverst&#228;ndnissen oder Schlimmerem vorzubeugen (z.B. so: &#8222;Herr/Frau xyz, mir ist aufgefallen, dass Sie best&#228;ndig wegblicken, wenn ich spreche &#8211; gibt es von Ihrer Seite etwas, was es zu kl&#228;ren gibt zwischen uns?&#8220;).</p>
<p><strong>Empathisches Zuh&#246;ren</strong></p>
<p>Verstanden und geh&#246;rt werden ist wohl im Job die h&#228;ufigste Art, wie Menschen Akzeptanz und Zugeh&#246;rigkeit erleben. Solange die Arbeitsatmosph&#228;re entspannt ist und keine verletzenden Begriffe fallen, reicht &#8222;normales&#8220; Zuh&#246;ren v&#246;llig aus &#8211; wer dauernd &#8222;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aktives_Zuh%C3%B6ren">aktiv zuh&#246;rt</a>&#8220; treibt alle in den Wahnsinn.</p>
<p>Sobald aber Emotionen ins Spiel kommen m&#246;chten Menschen genau damit geh&#246;rt und verstanden werden. Das ruhige, akzeptierende Ansprechen von Gef&#252;hlen wie &#196;rger, Frust oder Sorgen ohne L&#246;sungsversuche oder Rettungsvorschl&#228;ge ist ein Segen f&#252;r die Seele &#8211; und mehr brauchen Menschen in diesen Momenten oft nicht! So einfach kann es sein, Akzeptanz und Zugeh&#246;rigkeit zu st&#228;rken &#8211; warum lernen wir das eigentlich nicht an der Schule?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Organisationen haben keine Bed&#252;rfnisse</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2008/03/15/organisationen-haben-keine-bedrfnisse/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 06:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewaltfreie Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Integrale Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialer Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>

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		<description><![CDATA[…. zumindest nicht in dem Sinne, wie ich Bed&#252;rfnisse in der Gewaltfreien Kommunikation verstehe. In Diskussionen &#252;ber Fragen der Organisationsentwicklung sprechen wir manchmal davon, dass auch ein Unternehmen &#8222;Bed&#252;rfnisse&#8220; wie z.B. Existenz, Sicherheit, Anerkennung etc. habe. Es geht schnell von den Lippen bei Teams, Organisationen und Unternehmen oder gar bei ganzen L&#228;ndern mit der gleichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…. zumindest nicht in dem Sinne, wie ich Bed&#252;rfnisse in der Gewaltfreien Kommunikation verstehe. In Diskussionen &#252;ber Fragen der Organisationsentwicklung sprechen wir manchmal davon, dass auch ein Unternehmen &#8222;Bed&#252;rfnisse&#8220; wie z.B. Existenz, Sicherheit, Anerkennung etc. habe.</p>
<p>Es geht schnell von den Lippen bei Teams, Organisationen und Unternehmen oder gar bei ganzen L&#228;ndern mit der gleichen Selbstverst&#228;ndlichkeit von deren &#8222;Bed&#252;rfnissen&#8220; zu sprechen wie bei individuellen Menschen. In einem allgemeinen Sinne halte ich dies auch f&#252;r opportun, z.B. wenn wir sagen, eine Firma &#8222;m&#246;chte &#252;berleben&#8220; und damit meinen, &#8222;alle Menschen, die in dieser Firma arbeiten, m&#246;chten (gut) leben&#8220;. Ich halte es jedoch f&#252;r methodisch unsauber und vor allem f&#252;r potentiell gef&#228;hrlich, wenn wir glauben, Gruppen von Menschen, Organisationen oder gar L&#228;nder h&#228;tten im gleichen Sinne Bed&#252;rfnisse wie Individuen.</p>
<p><span id="more-201"></span></p>
<p><strong>Menschen sind lebendig, Organisationen nicht</strong></p>
<p>Die Begr&#252;ndung ist meines Erachtens simpel: Menschen sind lebendig, Organisationen nicht.</p>
<p>Eine Organisationen ist eine Ansammlungen von Menschen, ein Kollektiv, das sich aufl&#246;st (und nicht &#8222;stirbt&#8220;), wenn die darin versammelten Menschen weggehen (oder sterben).</p>
<p>Eine Unternehmen oder ein Land ist <em>nicht</em> in gleicher Weise lebendig wie ein Mensch (oder Tier oder eine Pflanze). Ein Mensch hat/f&#252;hlt Gef&#252;hle &#8211; eine Organisation nicht. Ein Mensch lebt, eine Organisation funktioniert.</p>
<p><strong>Nat&#252;rliche Hierarchien</strong></p>
<p>Die klare Unterscheidung, wer oder was hier &#8222;Bed&#252;rfnisse hat&#8220; halte ich f&#252;r essentiell. Denn schnell werden Gruppen- und Organisations-&#8220;Bed&#252;rfnisse&#8220; als &#8222;wichtiger&#8220; oder &#8222;h&#246;her&#8220; erachtet als die Bed&#252;rfnisse einzelner Menschen &#8211; und damit die Durchsetzung bestimmter Strategien und L&#246;sungen begr&#252;ndet und durchgesetzt.</p>
<p>Eine Grund hierf&#252;r ist meiner Meinung nach, dass laufend nat&#252;rliche Hierarchien mit willk&#252;rlichen Hierarchien verwechselt werden &#8211; was oft zu dem f&#252;hrt, was wir &#8222;Dominanz-Hierarchien&#8220; nennen.</p>
<p>Eine nat&#252;rliche Hierarchien ist z.B. die Abfolge: Atom &#8211; Molek&#252;l &#8211; Zelle &#8211; Organ &#8211; Organismus/Mensch. Jede niedrigere Ebene ist grundlegender (!) als die h&#246;here. Ein Atom ist grundlegender als ein Molek&#252;l denn ohne Atome gibt es keine Molek&#252;le (und keine Zellen, Organe etc.). Molek&#252;le sind dagegen wertvoller (!) als Atome. Die h&#246;heren Ebenen (Organe, Mensch) haben mehr Tiefe, Potential, Qualit&#228;t, Komplexit&#228;t &#8211; Menschen schreiben Gedichte, lieben, sind kreativ &#8211; Atome nicht.</p>
<p><strong>Willk&#252;rliche Hierarchien </strong></p>
<p>Nun werden diese Hierarchien oft so erweitert: Atom &#8211; Molek&#252;l &#8211; Zelle &#8211; Organ &#8211; Mensch &#8211; Familie &#8211; Organisation &#8211; Nation &#8211; Weltgemeinschaft. Sieht sehr einleuchtend aus, oder?</p>
<p>Hier werden jedoch die ber&#252;hmten &#196;pfel mit Birnen verglichen, denn ab &#8222;Familie&#8220; beschreibt dies <em>keine</em> Abfolge einer nat&#252;rlichen Hierarchie mehr, sondern verschiedene Gemeinschaftsformen (Kollektive) des Individuums Mensch.</p>
<p>Und hier beginnt die Schwierigkeit: Eine Mensch ist <em>nicht</em> in gleicher Weise Teil einer Familie wie bspw. eine Zelle Teil eines Menschen ist. Wenn ein Mensch sich entscheidet, von A nach B zu gehen, bewegen sich ehen alle Zellen mit, ohne Diskussion oder Wahl. Gleichzeitig w&#228;re es unsinnig zu sagen, ein Mensch &#8222;unterdr&#252;cke seine Zellen&#8220; oder er &#252;bt &#8222;Dominanz&#8220; gegen&#252;ber seinen Organen aus.</p>
<p>Eine Mensch ist <em>Mitglied</em> (und nicht Teil) einer Gemeinschaft. Er kann eine Familie oder Nation verlassen (ist also autonom, was eine Zelle in einem K&#246;rper nicht ist), er kann einer anderen Gemeinschaft beitreten etc. Ein Mensch <em>w&#228;hlt</em> Mitglied einer Gemeinschaft (Organisation, Land) zu werden bzw. zumindest zu bleiben (Familie). Eine Familie, eine Organisation oder Land kann eine ungesunde Dominanz-Hierarchie entwickeln wenn nur die Bed&#252;rfnisse weniger Beachtung finden bzw. erf&#252;llt werden. Die Unterscheidung &#8222;Dominanz-&#8220; und &#8222;funktionale Hierarchie&#8220; macht daher nur bei (gew&#228;hlten) willk&#252;rlichen Hierarchien Sinn.</p>
<p><strong>&#8222;Organsiations-Bed&#252;rfnisse&#8220; sind ein Konsens &#252;ber Strategien oder Werte</strong></p>
<p>Das was wir umgangssprachlich als &#8222;Bed&#252;rfnisse&#8220; von Gruppen oder Organisationen bezeichnen, w&#252;rde ich lieber einen &#8222;Konsens &#252;ber L&#246;sungen/Strategien oder Werte&#8220; nennen. Dieser Konsens zeigt wie die Bed&#252;rfnisse der beteiligten Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt erf&#252;llt werden. So vermeiden wir, dass der Eindruck entsteht, das &#8222;Existenzbed&#252;rfnis&#8220; eines Unternehmens mit 1000 MitarbeiterInnen sei wichtiger oder auch nur genauso real wie das Bed&#252;rfnis eines Mitarbeiters, der entlassen werden soll. Die 1000 Mitarbeiter entscheiden sich (Konsens) das Unternehmen &#8222;am Leben zu erhalten&#8220; &#8211; weil dies ihre individuellen Bed&#252;rfnisse (nach Leben, Anerkennung, Gemeinsamkeit, Sinn etc.) erf&#252;llt bzw. erf&#252;llen soll (dass es dies oft gerade nicht tut, ist ein anderes Kapitel).</p>
<p><strong>Bed&#252;rfnisse sind keine Werte</strong></p>
<p>Es macht f&#252;r mich in diesem Zusammenhang sehr viel mehr Sinn, von den <em>Werten</em> eines Unternehmens oder eines Landes zu sprechen, als von deren &#8222;Bed&#252;rfnissen&#8220;.</p>
<p>Werte sind keine Bed&#252;rfnisse &#8211; Werte sind ein gesellschaftlicher Konsens (der individuell gelernt und &#252;bernommen wird). Gerechtigkeit ist ein Wert &#8211; Zugeh&#246;rigkeit ist ein Bed&#252;rfnis. P&#252;nktlichkeit ist ein Wert (der kulturell gepr&#228;gt ist) &#8211; Geborgenheit ist ein Bed&#252;rfnis (das alle Menschen teilen).</p>
<p>Werte &#228;ndern sich (mit dem Unternehmen, mit der Zeit, mit dem Land) &#8211; Bed&#252;rfnisse teilen wir alle, zu jeder Zeit, in jedem Land (und manche sogar mit Tieren oder Pflanzen).</p>
<p>Manchmal bezeichne ich Werte auch als kollektive Strategien, um individuelle Bed&#252;rfnisse zu erf&#252;llen. Werte dienen (im besten Falle) dazu, Bed&#252;rfnisse zu erf&#252;llen. Wenn alle (kollektiv) p&#252;nktlich sind, erf&#252;llt das meine (individuellen) Bed&#252;rfnisse z.B. nach &#8222;Klarheit&#8220;, oft auch &#8222;Anerkennung&#8220; u.a.</p>
<p>Wer die <a href="http://www.institut-sikor.de/blog/2006/12/19/bedurfnisse-integral-betrachtet/">vier Quadranten</a> der integralen Theorie kennt, wird sehen, dass <em>Werte</em> im linken <em>unteren</em> Quadranten liegen &#8211; sie sind <em>kollektiv</em>-subjektiv (ein Konsens zwischen Individuen) und <em>Bed&#252;rfnisse</em> im linken <em>oberen</em> Quadranten &#8211; sind sind auch subjektiv, aber nur <em>individuell </em>innerlich erleb- und sp&#252;rbar. Die Tatsache, dass man beide, Bed&#252;rfnisse und Werte, nicht &#8222;au&#223;en&#8220; sehen oder anfassen kann, macht es so leicht, sie zu verwechseln bzw. zu vermischen.</p>
<p><strong>Bed&#252;rfnisse sind <em>nicht</em> wichtiger als Werte &#8211; oder schon?</strong></p>
<p>Ich m&#246;chte hier <em>nicht</em> so verstanden werden, dass ich sage (indivduelle) Bed&#252;rfnisse seien (un-)wichtiger als (kollektive) Werte (ich sage: Werte und Bed&#252;rfnisse sind nicht das Gleiche). Die Frage nach der Balance individueller Bed&#252;rfnisse und kollektiver Werte ist, nat&#252;rlich, eine Wertediskussion, die der Mensch f&#252;hrt (und f&#252;hren muss) seit er denken und kommunizieren kann. Diese Diskussion kann man &#8222;gewaltfrei&#8220; f&#252;hren oder nicht &#8211; und so schlie&#223;t sich der Kreis hier&#8230;</p>
<p>In diesem Sinne (Kreis = Ei = Ostern&#8230; na ja, etwas weit hergeholt, gebe ich zu) <img src='http://www.markus-sikor.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  w&#252;nschen wir allen sch&#246;ne und erholsame Ostern!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Papers und Links zum Thema &quot;Systemdenken&quot;</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2007/12/03/papers-und-links-zum-thema-systemdenken/</link>
		<comments>http://www.markus-sikor.de/blog/2007/12/03/papers-und-links-zum-thema-systemdenken/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 05:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Integrale Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier f&#252;r alle Berater und Mediatoren in &#8222;systemischen Zusammenh&#228;ngen&#8220; &#8211; was immer das hei&#223;en mag &#8211; eine interessante Zusammenstellung von Papers und Links zum Thema &#8222;Systemdenken&#8220;. Dank an Armin Karge f&#252;r diesen Hinweis in seinem lesenswerten Blog zu Coaching, Team-Entwicklung und Change Management. Mit dem Begriff &#8222;systemisch&#8220; wird ja gerne zeitgeistgem&#228;&#223; geworben. Auf der Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier f&#252;r alle Berater und Mediatoren in &#8222;systemischen Zusammenh&#228;ngen&#8220; &#8211; was immer das hei&#223;en mag &#8211; eine interessante Zusammenstellung von  <a href="http://wwwu.uni-klu.ac.at/gossimit/pap/sdpap.htm">Papers und Links zum Thema &#8222;Systemdenken&#8220;</a>. Dank an <a href="http://www.karge.biz/?p=169">Armin Karge </a>f&#252;r diesen Hinweis in seinem lesenswerten <a href="http://www.karge.biz/">Blog</a> zu Coaching, Team-Entwicklung und Change Management.</p>
<p>Mit dem Begriff &#8222;systemisch&#8220; wird ja gerne zeitgeistgem&#228;&#223; geworben. Auf der Seite von <a href="http://wwwu.uni-klu.ac.at/gossimit/pap/sysdenk2.htm">Prof. G. Ossimitz </a>(Universit&#228;t Klagenfurt) hei&#223;t es u.a.</p>
<p>&#8222;Systemisches Denken umfasst<br />1. ein Denken in vernetzen Strukturen (vernetztes Denken)<br />2. ein Denken in systemischen Zeitgestalten (dynamisches Denken)<br />3. ein Denken in bewusst wahrgenommenen Modellen (modellorientiertes Denken)<br />4. die F&#228;higkeit zur praktischen Steuerung von Systemen (systemorientiertes Handeln)&#8220;</p>
<p>und</p>
<p>&#8222;&#8220;Systemisches Denken&#8220; ist mehr als ein modernes Schlagwort. Dennoch gibt es kaum Versuche, diesen Begriff zu definieren und die Mehrzahl der Definitionsans&#228;tze l&#228;uft auf ein technokratisch, simulationsorientiertes Systemverst&#228;ndnis hinaus (siehe die Diskussion von Richmond 1993). Systemische Konflikte haben oft aporetischen (&#8222;ausweglosen&#8220; Anm. Markus Sikor) Charakter und entziehen sich damit oft den Entscheidungsgrundlagen herk&#246;mmlicher Logik. Aporien k&#246;nnen nicht &#8222;gel&#246;st&#8220;, sondern nur in einem dynamischen Entwicklungsprozess weiterentwickelt werden.&#8220;</p>
<p>Alles klar? Nein, danke!<br />Welche Konflikte sind denn bitte sch&#246;n &#8222;un-systemisch&#8220;? Sollten in Konflikten nicht ein paar Menschen miteinander zu schaffen haben, die etwas miteinander zu schaffen haben &#8211; also ein &#8222;System&#8220; bilden? &#8222;Systemische Konfliktl&#246;sung, Mediation, Beratung&#8220; etc. pp. ist entweder eine Marketingh&#252;lse oder eine Tautologien (auch ich kann Fremdworte ;o) Tautologie = &#8222;doppelt gemoppelt&#8220;). Und ob ein Konflikt &#8222;gel&#246;st&#8220; oder in einem &#8222;dynamischen Entwicklungsprozess weiterentwickelt wird&#8220; ist Klienten, bei allem Respekt, v&#246;llig schnurz.</p>
<p>Ich sag mal so, wenn Berater nicht weiterwissen, dann hilft es bestimmt, das Problem systemisch angzugehen ;o)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Auftragskl&#228;rung f&#252;r die Team-Mediation (in Organisationen)</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2007/06/25/auftragsklarung-fur-die-team-mediation-in-organisationen/</link>
		<comments>http://www.markus-sikor.de/blog/2007/06/25/auftragsklarung-fur-die-team-mediation-in-organisationen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jun 2007 20:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Team-Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer/Selbständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Team-Mediationen sind wahrscheinlich die &#8222;K&#252;r&#8220; f&#252;r alle Mediatoren. Eine gute Vorbereitung ist auf jeden Fall hilfreich, f&#252;r die Arbeit in (hierarchischen) Organisationen ist sie unabdingbar, wenn man nicht zahlreiche Fettn&#228;pfchen tappen m&#246;chte. Einen kurzen Leitfaden f&#252;r die Auftragskl&#228;rung finden Konfliktberater hier, und hier eine Auswahl an Fragen f&#252;r die Auftragskl&#228;rung, die sich in der Praxis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Team-Mediationen sind wahrscheinlich die &#8222;K&#252;r&#8220; f&#252;r alle Mediatoren. Eine gute Vorbereitung ist auf jeden Fall hilfreich, f&#252;r die Arbeit in (hierarchischen) Organisationen ist sie unabdingbar, wenn man nicht zahlreiche Fettn&#228;pfchen tappen m&#246;chte.</p>
<p>Einen kurzen <a href="http://www.institut-sikor.de/artikel/artikel_auftragsklaerung.htm">Leitfaden f&#252;r die Auftragskl&#228;rung</a> finden Konfliktberater hier, und hier eine Auswahl an <a href="http://www.institut-sikor.de/artikel/artikel_auftragsklaerung_fragen.htm">Fragen f&#252;r die Auftragskl&#228;rung</a>, die sich in der Praxis bew&#228;hrt haben.</p>
<p>By the way, das beste Praxisbuch f&#252;r diese Arbeit ist immer noch die &#8222;<a href="http://www.institut-sikor.de/literatur/literat2.htm#klaerberuf">Kl&#228;rungshilfe 2</a>&#8220; (fr&#252;her &#8222;Kl&#228;rungshilfe im Beruf&#8220;) von Christoph Thomann.<br />
Ganz neu ist jetzt das &#8222;<a href="http://www.amazon.de/Kl%C3%A4rungshilfe-Das-Praxisbuch-Praxisbuch/dp/3499622149/ref=pd_sim_b_2/302-0823743-8408035?ie=UTF8&amp;qid=1182802567&amp;sr=1-3">Kl&#228;rungshilfe 3 &#8211; Praxisbuch</a>&#8220; erschienen, dass einen Fall aus der Mediationspraxis im Detail beschreibt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Konflikte kosten Geld &#8211; aber wieviel?</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2007/06/09/konflikte-kosten-geld-aber-wieviel/</link>
		<comments>http://www.markus-sikor.de/blog/2007/06/09/konflikte-kosten-geld-aber-wieviel/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Jun 2007 13:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Personalwesen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Konflikte in Unternehmen Geld kosten mag eine Binsenweisheit sein &#8211; vielen F&#252;hrungskr&#228;ften und ManagerInnen scheint aber nicht klar zu sein wie hoch die Gewinneinbu&#223;en durch ungel&#246;ste, &#8222;kalte&#8220; oder schwelende Konflikte sein k&#246;nnen. Um es auf den Punkt zu bringen: Je nach Gr&#246;&#223;e eines Unternehmens k&#246;nnen eskalierende Konflikte ein entscheidender Faktor f&#252;r das wirtschaftliche Aus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Konflikte in Unternehmen Geld kosten mag eine Binsenweisheit sein &#8211; vielen F&#252;hrungskr&#228;ften und ManagerInnen scheint aber nicht klar zu sein wie hoch die Gewinneinbu&#223;en durch ungel&#246;ste, &#8222;kalte&#8220; oder schwelende Konflikte sein k&#246;nnen. Um es auf den Punkt zu bringen: Je nach Gr&#246;&#223;e eines Unternehmens k&#246;nnen eskalierende Konflikte ein entscheidender Faktor f&#252;r das wirtschaftliche Aus, den Konkurs sein! Gerade kleine und mittelst&#228;ndische Unternehmen haben meist keinen finanziellen Puffer, um erheblichen Personalschwund oder Motivationseinbr&#252;che bei ihren Mitarbeiterinnen und F&#252;hrungskr&#228;ften aufzufangen.</p>
<p>Auch wenn dieser Zusammenhang mit gesundem Menschenverstand nachvollziehbar ist, scheinen manche UnternehmerInnen nach &#8222;klaren Zahlen&#8220; zu verlangen, was Mediation denn nun bringt (was man getrost als Ausrede werten kann, die schwelenden Konflikte noch einen Weile unter dem Teppich zu lassen).</p>
<p>Dank der Arbeit von Dr. jur. Detlev Berning, Mediator BM und Steuerberater, k&#246;nnen wir MediatorInnen nun mit harten Fakten aufweisen, wenn es um die indirekten Kosten eines Konflikts geht. Anhand zweier F&#228;lle aus seiner Beratungspraxis als Steuerberater hat Detlev Berning die (indirekten) Konfliktkosten berechnet und kommt dabei bspw. f&#252;r eine Anwaltskanzlei mit 4 Partner mit gut 400.000 Euro Gewinn/Jahr auf Konfliktkosten von 280.000 Euro (schon richtig gelesen, 280 Tausend Euro!). Dieser Verlust f&#252;hrte dann auch innerhalb kurzem zur Aufl&#246;sung der Kanzlei.</p>
<p>Ein zweites Beispiel f&#252;r ein mittelst&#228;ndisches IT-Unternehmen (1,2 Millionen Gewinn im Jahr) kommt auf indirekte Konfliktkosten von &#252;ber 1 Million Euro! Der drastische konfliktbedingte Verlust f&#252;hrte schlie&#223;lich dazu, dass die Hausbank die Finanzierung einstellte, das Unternehmen befindet sich derzeit in einer radikalen Umstrukturierung.</p>
<p>Gute Gr&#252;nde also f&#252;r uns MediatorInnen, selbstbewu&#223;t auf Unternehmen zuzugehen und unsere Dienstleistung zu angemessenen Preisen anzubieten, oder nicht?</p>
<p>Hier geht´s zum <a href="http://www.bmev.de/fileadmin/downloads/spektrum/sonderdruck_konfliktkosten.pdf">Artikel von Detlev Berning </a>- nochmals Hochachtung vor dieser Pionierarbeit.</p>
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		<title>Konflikte und Mobbing &#8211; &#196;rzte arbeiten sich krank&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Jan 2007 13:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Schlimmer als die lange Arbeitszeit ist das schlechte Betriebsklima&#8220;, meint ein junger, erfolgreicher Arzt im Interview mit Der ZEIT. Er schaftte seinen Absprung aus der &#8222;Tretm&#252;hle Klinik&#8220;, nachdem er den Stress im Krankenhaus nicht mehr ausgehalten hat und dar&#252;ber medikamentens&#252;chtig geworden war. Und Die ZEIT weiter:&#8222;Viele leiden auch am Arbeitsklima in den Krankenh&#228;usern. Gilt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Schlimmer als die lange Arbeitszeit ist das schlechte Betriebsklima&#8220;, meint ein junger, erfolgreicher Arzt im Interview mit Der ZEIT. Er schaftte seinen Absprung aus der &#8222;Tretm&#252;hle Klinik&#8220;, nachdem er den Stress im Krankenhaus nicht mehr ausgehalten hat und dar&#252;ber medikamentens&#252;chtig geworden war.</p>
<p>Und Die ZEIT weiter:<br />&#8222;Viele leiden auch am Arbeitsklima in den Krankenh&#228;usern. Gilt es als selbstverst&#228;ndlich, mit den Patienten freundlich umzugehen, ist im Umgang mit Kollegen offenbar das Gegenteil indiziert: Schw&#228;chen und Probleme sind unerw&#252;nscht, es wird hart und r&#252;cksichtslos kritisiert. »Da bleibt keine Zeit, kein Raum, keine Kraft, um Konflikte in Ruhe auszutragen«&#8230;&#8220;.</p>
<p>&#8222;In einer Studie der Universit&#228;t Witten/Herdecke gaben 7,1 Prozent der 296 befragten &#196;rzte an, »ab und zu« bis »fast t&#228;glich« gemobbt zu werden. Als Mobbing empfanden die Mediziner allerdings nur die Schikanen durch Kollegen einer &#228;hnlichen Hierarchiestufe. Erlebten sie das Gleiche bei einem Arzt, der in der Hackordnung &#252;ber ihnen stand, legten sie dies nicht als Mobbing aus. »Das ist tragisch«, sagt Monika Rieger, Mitautorin der Studie. Das bedeute n&#228;mlich, dass die &#196;rzte an Mobbing durch Vorgesetzte gew&#246;hnt seien.(© DIE ZEIT, 25.01.2007 Nr. 05)</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2007/05/M-Aerztegesundheit?page=1">http://www.zeit.de/2007/05/M-Aerztegesundheit?page=1</a></p>
<p>Ein weiterer Hinweis darauf, dass sich die rigiden, menschenfeindlichen Hierarchiestrukturen in vielen Kliniken, begr&#252;ndet vor 150 Jahren im preu&#223;isch-militaristischen Deutschland, dringend &#228;ndern m&#252;ssen. Es ist ja nicht so, dass es dazu an M&#246;glichkeiten mangelte, vom Empathie-Training &#252;ber Konflikt-Workshops, aber solange alle das b&#246;se Spiel mitmachen und auf die Bef&#246;rderung warten&#8230; Hier sind mutige F&#252;hrungskr&#228;fte und vision&#228;re Klinikleitungen gefragt, sonst zahlen alle den Preis daf&#252;r, &#196;rzte, Angestellte und nat&#252;rlich auch die Patienten.</p>
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		<title>Personalwesen und Gewaltfreie Kommunikation</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2006/04/21/personalwesen-und-gewaltfreie-kommunikation/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Apr 2006 10:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewaltfreie Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialer Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Personalwesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das deutsche Portal HR-Pedia (Human Ressource Pedia) ist eine &#246;ffentliche Bibliothek f&#252;r Personalwesen (&#228;hnlich Wikipedia). Der Artikel &#252;ber Gewaltfreie Kommunikation dort ist lesenwert, auch wenn das Verst&#228;ndnis etwas oberfl&#228;chlich bleibt. http://hrpedia.springweb.org/index.php/Gewaltfreie_Kommunikation]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das deutsche Portal HR-Pedia (Human Ressource Pedia) ist eine &#246;ffentliche Bibliothek f&#252;r Personalwesen (&#228;hnlich Wikipedia). Der Artikel &#252;ber Gewaltfreie Kommunikation dort ist lesenwert, auch wenn das Verst&#228;ndnis etwas oberfl&#228;chlich bleibt.</p>
<p><a href="http://hrpedia.springweb.org/index.php/Gewaltfreie_Kommunikation">http://hrpedia.springweb.org/index.php/Gewaltfreie_Kommunikation</a></p>
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