Selbständigkeit

Richtig reich werden – Selbständigkeit aus integraler Sicht – Teil 2

(Zum ersten Mal hier? Du fragst dich, was „integral“ überhaupt heißt? Dann wirst mehr Spaß an diesem Artikel haben, wenn du Teil 1 von „Richtig reich werden“ zuerst liest.)

Für alle anderen…. was lernen wir also für unser „Richtig reich-Projekt“, wenn wir uns den Quadranten „Oben-Rechts“ der „integralen Weltkarte“ zu Gemüte führen?

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Richtig reich werden – Selbständigkeit aus integraler Sicht – Teil 1

Wem das Beiwörtchen „integral“ langsam zum Halse raushängt dem sei versichert, dass er (oder sie) hier nichts verpasst, wenn sie (oder er) diesen Artikel einfach jetzt beiseite legt. Es gibt so viele andere spannende Dinge im Leben eines „integral informierten“ Menschen, da muss man wirklich nicht seine Zeit damit verschwenden, das Gleiche in neuen Worten zu lesen.

Also, tschüss – have fun dabei dein Licht in die Welt zu bringen um uns alle zu erleuchten (das meint eine „integrale Weltsicht“ nämlich (auch).

Für alle anderen: Ich verwende das Wörtchen „integral“ ganz gerne, weil es etwas beschreibt, was ich sonst dauernd in (zu) viele Worte fassen müsste, nämlich ungefähr so:

„Eine integrale Diskussion, z.B. hier zum Thema „Selbständigkeit und Geld und so“, schließt alle Bereiche menschlichen Wissens ein, d.h. subjektive und objektive Sichtweisen, individuelle und kollektive Phänomene, grundsätzlich verschiedene „Typen“ (wie z.B. „männlich“ und „weiblich“), darüber hinaus alle vor-rationalen (magisch, mythisch), rationalen und trans-rationalen (mystisch) Weltsichten der Menschheitsgeschichte und noch ein paar Kleinigkeiten mehr, die ich auch noch nicht alle verstanden habe :o )“

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Wenn der Sprung in die Selbständigkeit als Trainer nicht klappen will

Ich durfte in den letzten Jahren einige erfolgreiche Karrieren erleben (teilweise auch unterstützten) – habe aber auch einige herbe Fehlstarts mitbekommen. Ich denke mir oft, dass es bei den „Fehlstarts“ in die Selbständigkeit zwei grobe Erklärungsmuster gibt.

1. Du bist soweit, aber du „fühlst dich noch nicht soweit“.

Dein Umfeld, Kollegen und erfahrene Trainer sagen zu dir, „Du kannst das!“ – und dennoch bist du am Zweifeln und ängstlich vor dem „Sprung ins kalte Wasser“. Entspann dich ;o) Natürlich fühlst du dich nicht so weit! Wenn Du Anfänger bist, ist das normal. Wenn du völlig von dir überzeugt wärst – und diese Gedanken/Gefühle überhaupt nicht in dir auftauchen würden – dann würde ich mir Sorgen machen! Die Seminarszene braucht nicht noch mehr selbstüberschätze Egomanen a´la Jürgen Höller und Co.

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Was ich gerne zu Beginn meiner Selbständigkeit gewusst hätte…

Hier ein paar meiner persönlichen Erfahrungen zu den Themen Existenzängste, den Magazinen der Weiterbildungsszene, dem Weiterbildungsmarkt, Businessplänen, Honoraren etc.

Existenzängste – was sie ausdrücken und wie damit umgehen?

Zu Beginn meiner Selbständigkeit waren Existenzängste laufend präsent – wie eine unangenehme Hintergrundmusik im Restaurant. Ich hatte Angst nicht genug Geld zu verdienen, meine Familie nicht versorgen zu können, in dieser Gesellschaft als Versager dazustehen etc. Heute weiß ich: Dahinter stand der unbewusste Versuch, mich davor zu bewahren, dass die schmerzlichsten Glaubenssätze über mich selbst (z.B. „Ich bin nichts wert, wenn ich nichts erreiche, tue, mache, verdiene etc.“) sich bewahrheiten könnten.

Glaubenssätze haben nichts mit Fakten oder der Realität zu tun, sie sind „nur“ Gedanken. Im Grunde geht es bei Existenzängsten um die alte Frage „Wer oder was bin ich wirklich?“. Wie definiere ich meine Identität? Was macht mich „wertvoll“? Wenn ich das vor 10 Jahren gewusst hätte, hätte ich mich noch früher mehr mit meiner „Innenwelt “ und meine schmerzlichen Glaubenssätzen befasst.

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Das persönliche Internet – die Vorteile von RSS-Feeds und Blogreadern nutzen!

Mir geht es ähnlich wie Alexander Greisle es in „RSS-Newsfeeds verändern meine Internetgewohnheiten fundamental“ beschrieben hat. Seit ich Blogs abonniere – z.Zt. sind es um die 100 auf meiner sog. Blogroll – habe ich wesentlich mehr vom Internet! Weil diese Technik immer noch relativ unbekannt ist, mache ich hier hin und wieder Werbung dafür.

Das persönliche Internet

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Natürlich lese ich nicht alle Artikel, die jeden Tag in meinen Newsreader flattern (ich nutze dafür den Google-Reader, clean and simple), aber das ist kein Argument gegen RSS-Feeds/Blogs – wer liest jeden Artikel in der Zeitung?

Durch die RSS-Technik stelle ich mir mein ganz persönliches Internet-Angebot zusammen, in der ich nur ich die Autoren und nur über die Themen lese, die mich interessieren. Wie das funktioniert, ist in diesem kurzen Video witzig erklärt (auf Englisch).

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Suche in den eigenen Blogs oft effektiver

Über die Zeit entsteht in meiner Blogroll ein reicher Wissenspool, den ich mit Google-Reader strukturieren, durchsuchen und für die eigene Arbeit nutzbar machen kann. blog_reader Wenn ich mich z.B. über „Rechtsberatung für Mediatoren“ informieren oder wissen möchte, wer den Film/das Buch „The Secret“ genauso platt findet wie ich ;o) – dann suche ich zuerst in meinen abonnierten Blogs und erst wenn ich dort nichts finde in Google.

Wie kommt man auf (m)eine Blogroll?

Einfache Frage, einfache Antwort: Durch spannende, hilfreiche oder auch witzige Beiträge! Ich mag keine Blogs, die versuchen, durch Beiträge zu allen möglichen populären Themen möglichst viele Besucher anzuziehen (um über Werbung und Affiliate-Programme Geld zu verdienen). Daher miste ich meine Abos regelmäßig aus, wer zu oft, zu allgemein, mit zu wenig Nutzen für mich schreibt – fliegt wieder raus. Hier gilt für mich: Qualität statt Quantität!

Bloggen ist Netzwerken

Bloggen ist persönlich(er) – es ist ein Unterschied für mich, ob ich einfach mal auf eine Website surfe oder einen Blog über eine Weile abonniere. Auch „professionelles“ Bloggen lässt sehr viel mehr von der Persönlichkeit des Autors durchscheinen als eine statische Homepage, die womöglich noch über Jahre nicht verändert wurde. Über Blogs entstehen Kontakte, man kommentiert gegenseitig Beiträge und tauscht sich aus – und ein paar meiner Blogger-KollegInnen habe ich sogar schon „live“ kennengelernt. Also -viel Spaß beim Erforschen dieses „neuen“ Internets.

Wir wünschen allen schöne Osterfeiertage!

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