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	<title>Markus Sikor - Mediation, Training, Gewaltfreie Kommunikation &#187; Sozialer Wandel</title>
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		<title>Gewaltfreie Kommunikation Friedensarbeit auf den Philippinen unterst&#252;tzten</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 14:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier eine Information, die mir von Gerli und Ralf Clar geschickt wurde und die ich gerne verbreite. Amina Mambuay ist die erste und bisher einzige Trainerin f&#252;r &#34;Gewaltfreie Kommunikation&#34; auf den Philippinen. In diesem Land flammen immer wieder militante Konflikte auf, die zum Teil durch jahrhunderte alte Feindbilder zwischen Christen und Muslimen gesch&#252;rt werden. Zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier eine Information, die mir von <a href="www.kuss-allgaeu.de ">Gerli</a> und <a href="www.clar-trainings.de ">Ralf</a> Clar geschickt wurde und die ich gerne verbreite. </p>
<p><a href="http://www.institut-sikor.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/image.png"><img title="image" style="border-top-width: 0px; display: inline; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin: 0px 15px 5px 0px; border-right-width: 0px" height="166" alt="image" src="http://www.institut-sikor.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/image_thumb.png" width="244" align="left" border="0" /></a> Amina Mambuay ist die erste und bisher einzige Trainerin f&#252;r &quot;Gewaltfreie Kommunikation&quot; auf den Philippinen. In diesem Land flammen immer wieder militante Konflikte auf, die zum Teil durch jahrhunderte alte Feindbilder zwischen Christen und Muslimen gesch&#252;rt werden. Zu helfen, diese Mauern aus Schmerz und Hass aufzul&#246;sen ist das Anliegen von Amina Mambuay, die f&#252;r alle Bev&#246;lkerungsgruppen Trainings in &quot;Gewaltfreier Kommunikation&quot; anbietet. Sie stellt dabei die Bed&#252;rfnisse aller Beteiligten in den Mittelpunkt um jenseits aller Vorurteile die Verbindung der Menschen zueinander wieder m&#246;glich zu machen. </p>
<p>Ihre Seminare sind gut besucht &#8211; von LehrerInnen, Jugendlichen, sozial Engagierten und selbst von Milit&#228;rs und anderen Gruppen quer durch die philippinische Gesellschaft. Um der wachsenden Nachfrage begegnen zu k&#246;nnen braucht Amina finanzielle Unterst&#252;tzung, da die Teilnahme an ihren Trainings kostenlos ist. Sie sagt: &quot;Die Menschen kommen nur wenn es nichts kostet, da sie es sich nicht leisten k&#246;nnten einen Seminarbeitrag zu bezahlen&quot;    <br />Da wir sie pers&#246;nlich kennen, ihr vertrauen und Ihre Arbeit sehr sch&#228;tzen haben wir ein Spendenkonto f&#252;r sie eingerichtet, dass ausschlie&#223;lich der Sammlung von Spendengeldern f&#252;r Ihre Arbeit dient. Die Kontoausz&#252;ge werden einmal j&#228;hrlich an alle Spender versendet und Amina berichtet regelm&#228;&#223;ig von ihrer Arbeit. Die ersten 150,00 € konnte ich ihr vor einigen Tagen &#252;berweisen. Wer m&#246;chte kann ihr also auf folgendes Konto eine Spende zukommen lassen. (Text Gerli Clar)</p>
<p>Hier die Info &#252;ber ihre Arbeit als <a href="http://www.institut-sikor.de/pdf/Infos und Fotos_Amina_Mambuay2.pdf">PDF zum Herunterladen</a> und weitergeben.</p>
<p>Postbank Stuttgart    <br />Konto: 186 729 701     <br />BLZ: 60010070     <br />Stichwort: Spende GFK Philippinen </p>
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		<title>Restorative Circles &#8211; Auf dem Weg zu einer Gerechtigkeit von Herzen</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 16:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer sich f&#252;r neue Wege im Umgang mit Verbrechen, Gewalt und Wiedergutmachung interessiert, sollte sich diese Ank&#252;ndigung von zwei Workshops &#252;ber &#8222;Restorative Circles&#8220; mit Dominic Barter merken. Restorative Circles ist ein Prozess, der von Dominic Barter in Brasilien entwickelt wurde. Seit 1994 zeigt Barter neue Wege zu Eigenverantwortung und Heilung auf. Restorative Circles bringen T&#228;ter, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich f&#252;r<img style="max-width: 800px; float: left; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-right: 10px;" src="http://www.institut-sikor.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/shapeimage-2.png" alt="" width="216" height="100" /> neue Wege im Umgang mit Verbrechen, Gewalt und Wiedergutmachung interessiert, sollte sich diese Ank&#252;ndigung von zwei Workshops &#252;ber &#8222;Restorative Circles&#8220; mit Dominic Barter merken. <span class="style_1" style="line-height: 19px;">Restorative Circles ist ein Prozess, der von Dominic Barter in Brasilien entwickelt wurde. Seit 1994 zeigt Barte</span><span class="style_1" style="line-height: 19px;">r neue Wege zu Eigenveran</span><span class="style_1" style="line-height: 19px;">twortung und Heilung auf. Restorative Circles bringen T&#228;ter, Opfer und deren Umfeld in einem Kreis zusammen und laden </span><span class="style_1" style="line-height: 19px;">sie zum Gespr&#228;ch ein. Miteinbezogen werden alle, die auf irgendeine Weise betroffen sind.</span></p>
<p>Dominic Barter begann seine Restorative Circles-Arbeit in den Favelas brasilianischer Gro&#223;st&#228;dte. Inzwischen setzt er seinen Ansatz auch auf anderen Gebieten erfolgreich ein: bei der Polizei, in Schulen, Vereinen, NGOs und in der Gesch&#228;ftswelt.                 In den ersten 10 Jahren war es Pionierarbeit; 2004 kam der Durchbruch. Seither arbeitet Barter intensiv mit dem brasilianischen Justizministerium sowie dem Bildungsministerium zusammen. Unterst&#252;tzt von UNDP, UNESCO und dem Sekretariat f&#252;r Menschenrechte, investiert das Justizministerium in s&#228;mtliche Pilotprojekte.<br />
<a href="http://www.restorativecircles.de/Home.html">Homepage Restorative Circles</a><br />
<a href="http://www.restorativecircles.de/Workshops.html">Workshop-Termine in Berlin und Bremen</a></p>
<p>Und hier noch ein update &#8211; ein Interview mit Dominic Barter (Englisch mit dt. Untertiteln)<br />
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		<title>Politik ohne Feindbilder</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 12:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Thema steht schon lange auf meiner Schreibagenda, ich habe aber noch keine Zeit daf&#252;r gefunden. Nun hat mich jemand auf diesen Artikel aufmerksam gemacht, der mir gef&#228;llt und auf den ich gerne hinweise: “Politik ohne Feindbilder – Gewaltfreie Kommunikation, ein Ansatz, in politischen Auseinandersetzungen erfolgreich zu sein” von Barbara Leitner, erschienen in der Zeitschrift [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Thema steht schon lange auf meiner Schreibagenda, ich habe aber noch keine Zeit daf&#252;r gefunden. Nun hat mich jemand auf diesen Artikel aufmerksam gemacht, der mir gef&#228;llt und auf den ich gerne hinweise:</p>
<p><a href="http://www.freitag.de/2008/33/08331802.php">“Politik ohne Feindbilder – Gewaltfreie Kommunikation</a>, ein Ansatz, in politischen Auseinandersetzungen erfolgreich zu sein” von Barbara Leitner, erschienen in der Zeitschrift “der Freitag”</p>
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		<title>Empathie-L&#252;cke bei F&#252;hrungskr&#228;ften</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 09:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem Ph&#228;nomen der Empathie-L&#252;cke habe ich mich in “Die Empathie-L&#252;cke schlie&#223;en” befasst. Aus eigener Erfahrung als jemand, der h&#228;ufig Gruppen anleitet und f&#252;hrt, kann ich sagen, dass das Thema f&#252;r die Entwicklung meiner F&#252;hrungsf&#228;higkeit enorm wichtig war und ist. Empathie-L&#252;cken bei F&#252;hrungskr&#228;ften haben einen gravierenden Einfluss auf die Qualit&#228;t der Teamarbeit, das soziale Klima [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Ph&#228;nomen der Empathie-L&#252;cke habe ich mich in “<a href="http://www.institut-sikor.de/blog/2009/01/29/die-empathie-luecke-schliessen-yes-you-can-o/">Die Empathie-L&#252;cke schlie&#223;en</a>” befasst. Aus eigener Erfahrung als jemand, der h&#228;ufig Gruppen anleitet und f&#252;hrt, kann ich sagen, dass das Thema f&#252;r die Entwicklung meiner F&#252;hrungsf&#228;higkeit enorm wichtig war und ist. Empathie-L&#252;cken bei F&#252;hrungskr&#228;ften haben einen gravierenden Einfluss auf die Qualit&#228;t der Teamarbeit, das soziale Klima und die Motivation der Mitarbeiter.</p>
<ul>
<li><strong>Eine Empathie-L&#252;cke wird oft mit F&#252;hrungsst&#228;rke verwechselt</strong>.<br />
Eine Empathie-L&#252;cke hat zur Folge, dass man die Gef&#252;hle und Bed&#252;rfnisse anderer Menschen unzureichend wahrnimmt. Dies f&#252;hrt zu einem “klar und entschieden” wirkendem Verhalten, dass tats&#228;chlich jedoch schlicht egoistisch ist und auf Kosten anderer Menschen geht. Ein derartiges <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Autokratie">autokratisches</a> F&#252;hrungsverhalten ist in Gruppen und Teams, die langfristig erfolgreich zusammenarbeiten sollen fehlt am Platz.</li>
<li><strong>F&#252;hrungskr&#228;fte mit einer Empathie-L&#252;cke scheinen oft erfolgreich</strong><br />
F&#252;hrungskr&#228;fte mit einer Empathie-L&#252;cke haben wenig Bedenken und Hemmnisse, ihre eigenen Interessen auf Kosten anderer durchzusetzen. Dies ist oft schneller und effizienter ist als eine Gruppen-Entscheidung, geht allerdings auf Kosten des sozialen Klimas. Hohe Mitarbeiterfluktuation und Krankenst&#228;nde, schwelende Konflikte und Mobbing sind typische Symptome f&#252;r derartige F&#252;hrungsweisen.</li>
</ul>
<p><span id="more-407"></span></p>
<ul>
<li><strong>Eine Empathie-L&#252;cke l&#228;sst sich trefflich ausnutzen</strong>.<br />
Eine Empathie-L&#252;cke bedeutet immer auch eine geringe Selbstwahrnehmung der eigenen Gef&#252;hle und Bed&#252;rfnisse. Deshalb sind F&#252;hrungskr&#228;fte bereit, &#252;ber alle gesunden Grenzen hinaus zu arbeiten. Ihnen droht &#220;berforderung bis hin zum Burn-Out. Solche Menschen lassen sich leicht (aus)nutzen und genie&#223;en dies auch noch &#8211; oder meinen, es zu genie&#223;en, bis ihr K&#246;rper ihnen sagt, dass Schluss ist. Die hohe <a href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/976/336825/text/">Burn-Out-Rate bei Lehrern</a> spricht hier B&#228;nde…</li>
<li><strong>Eine Empathie-L&#252;cke ist “unter M&#228;nnern” normal<br />
</strong>M&#228;nner weisen im Durchschnitt eine gr&#246;&#223;ere Empathie-L&#252;cke auf als Frauen, teils aufgrund ihrer genetischen/hormonellen Veranlagung, teils aufgrund ihrer m&#228;nnlichen Sozialisation. Aber auch Frauen werden sich dort wohl f&#252;hlen, wenn sie “m&#228;nnlich” zu f&#252;hren gelernt haben.  M&#228;nner/Frauen mit hohen Empathie-F&#228;higkeiten werden solche F&#252;hrungsstrukturen eher meiden, da sie sich dort nicht wohl f&#252;hlen. Empathie-schwache F&#252;hrungskr&#228;fte bleiben also weitgehend unter sich, das korrigierende Feedback fehlt.</li>
<li><strong>Empathie-L&#252;cken bleiben (zu) lange unbemerkt<br />
</strong>Eine Empathie-L&#252;cke bemerkt man nicht immer selbst, sondern meist durch R&#252;ckmeldung aus dem Umfeld – man sieht leichter den Splitter im Auge des anderen, als den eigenen Balken. Um Empathie-L&#252;cken bei F&#252;hrungskr&#228;ften entdecken und weiterentwickeln zu k&#246;nnen, bedarf es einer Organisationskultur die ehrliches Feedback f&#246;rdert. Der Inhaber einer Zahnarztpraxis meinte mal zu mir: “Ich versteht gar nicht, warum es woanders so viele Probleme gibt – hier sag ich klar, wie der Laden l&#228;uft und alle kommen damit klar, oder?”. Wobei er seine Zahnarzthelferin ansah, die beflissen nickte. Sie sah mir allerdings nicht so aus, als ob sie ihrem Chef uneingeschr&#228;nkt zustimmen wollte…</li>
</ul>
<h3>Empathie als F&#252;hrungsfaktor</h3>
<p>Ich w&#252;rde mir w&#252;nschen, dass F&#252;hrungskr&#228;fte das Thema ernst nehmen und ihre Empathie-L&#252;cken aktiv suchen und bearbeiten. Optimal w&#228;re, wenn die Unternehmenskultur ihre F&#252;hrungsriege dabei unterst&#252;tzt. Wenn es als Stigma gilt, “blinde Flecken” zu haben, guckt niemand gerne hin.<br />
<a href="http://www.knotenloesen.com/">Knotenl&#246;ser-Kollege</a> Thomas Stelling hat mich darauf hingewiesen, dass bspw. die Firma Nycomed Empathie als einen ihrer drei zentralen Unternehmenswerte bezeichnet:</p>
<blockquote><p>Courage, empathy, trust and motivation are our guiding values – whether we<br />
work in cross-functional teams within Nycomed or in cooperation with partners.</p></blockquote>
<p align="right">(aus der <a href="http://www.nycomed.com/nr/rdonlyres/ac73547f-c190-4f7e-a76b-c696adfb2858/0/nycomed_companybrochure2008_en.pdf">Unternehmensbrosch&#252;re von Nycomed</a>)</p>
<p>Organisationen brauchen F&#252;hrungskr&#228;fte mit “High-Quality-Empathie-F&#228;higkeiten” wenn sie Wert legen auf</p>
<ul>
<li>ein hohes Vertrauensniveau</li>
<li>intrinsisch hoch motivierte Mitarbeiter</li>
<li>eine aktive transparente Kommunikation</li>
<li>eine konsensorientierte Entscheidungsfindung</li>
<li>schnelle und effektive Kl&#228;rung von Spannungen und Konflikten</li>
<li>starke Synergie in Arbeitsteams</li>
</ul>
<h3>Was tun als F&#252;hrungskraft?</h3>
<ol>
<li><strong>Sich wiederholendes Feedback ernst nehmen</strong><br />
Eine M&#252;cke macht noch keinen Sommer, aber wenn ich zum f&#252;nften Mal h&#246;re, dass ich “dominant” wirke, dann kann es sein, dass ich mit einem unbewussten Verhaltensmuster (“Dominanz”) eigene Unsicherheiten, &#196;ngste etc. zu &#252;berspielen versuche, ein Hinweis auf eine eventuelle Empathie-L&#252;cke.</li>
<li><strong>Klare Situationen und Beobachtungen herausfinden<br />
</strong>Um die eigenen Empathie-L&#252;cken zu lokalisieren ist genaues, konkretes Feedback wichtig. Unter Dominanz kann man sehr viele Verhaltensweisen verstehen. Aber wenn das Feedback ist, dass ich auf kritische Fragen laut werde und vehement reagiere – dann hilft mir das weiter, um herauszufinden, was in solchen Situationen in mir passiert. Die klare Beobachtung ist der Schl&#252;ssel, um die Empathie-L&#252;cke zu finden und zu bearbeiten.</li>
<li><strong>Empathie &#8211; die L&#246;sung liegt in uns<br />
</strong>Empathie-L&#252;cken lassen sich nur durch Empathie auff&#252;llen. Diese Empathie muss man sich entweder selbst geben (wenn man es gelernt hat) – oder von jemand Dritten dabei (zeitweise) unterst&#252;tzt werden. Mit Empathie ist hier die Bewusstmachung all der Gedanken, Gef&#252;hle und damit verbundenen (meist unerf&#252;llten) Bed&#252;rfnisse gemeint, die mit der ungel&#246;sten Situation verbunden sind. Da dies mit (unangenehmen) Gef&#252;hlen verbunden ist, haben viele Menschen die Tendenz, dem (zu schnell) auszuweichen – was das Auff&#252;llen der Empathie-L&#252;cke gerade verhindert.</li>
<li><strong>Eigene Gef&#252;hle und Bed&#252;rfnisse ernst nehmen<br />
</strong>Mit Selbst-Empathie zu beginnen ist ein wichtiger Schritt. Wie geht es mir am Arbeitsplatz? Wie geht es mir mit bestimmten Menschen dort? Welche Bed&#252;rfnisse sind erf&#252;llt, weniger oder gar nicht erf&#252;llt?<br />
Dieser Prozess der Innenschau kann unangenehm sein, weil er nicht sofort L&#246;sungen anbietet. Beim Auff&#252;llen der Empathie-L&#252;cke geht es erst mal um einen inneren, emotionalen Prozess – die Ver&#228;nderungen im Au&#223;en erfolgen danach ohne viel &#220;berlegung, nat&#252;rlicherweise und fast automatisch.  Das ist das Sch&#246;ne an unserem Organismus, wenn wir sp&#252;ren (!) welche Bed&#252;rfnisse unerf&#252;llt sind, besch&#228;ftigt er sich sich automatisch damit, diese (besser) zu erf&#252;llen.</li>
</ol>
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		<title>Die Empathie-L&#252;cke schlie&#223;en &#8211; Yes you can :o)</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2009/01/29/die-empathie-luecke-schliessen-yes-you-can-o/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 11:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewaltfreie Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Integrale Theorie]]></category>
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		<description><![CDATA[Empathie, die F&#228;higkeit zum “Mitempfinden”, ist die Grundlage und der soziale Klebstoff f&#252;r den Zusammenhalt der menschlichen Gemeinschaft. Mit dem Begriff “Empathie-L&#252;cke” hat US-Pr&#228;sident Barack Obama dem Thema neue Aufmerksamkeit verschafft (s. Video). Obama bezeichnet Empathie als den wichtigsten Wert einer Gesellschaft. Was hei&#223;t Empathie-L&#252;cke? Empathie meint die F&#228;higkeit, sich innerlich “in die Schuhe eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:c7031dae-acd3-480d-bac0-4ea349bd122c" class="wlWriterSmartContent" style="padding-right: 0px; display: inline; padding-left: 0px; float: none; padding-bottom: 0px; margin: 0px; padding-top: 0px"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="266" height="266" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="id" value="VideoPlayback" /><param name="flashvars" value="flashvars" /><param name="src" value="http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=-6504935098489252112&amp;hl=en" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed id="VideoPlayback" type="application/x-shockwave-flash" width="266" height="266" src="http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=-6504935098489252112&amp;hl=en" wmode="transparent" flashvars="flashvars"></embed></object></div>
<p>Empathie, die F&#228;higkeit zum “Mitempfinden”, ist die Grundlage und der soziale Klebstoff f&#252;r den Zusammenhalt der menschlichen Gemeinschaft. Mit dem Begriff “Empathie-L&#252;cke” hat US-Pr&#228;sident Barack Obama dem Thema neue Aufmerksamkeit verschafft (s. Video). Obama bezeichnet Empathie als den <a href="http://progressivespirit.com/empathy/">wichtigsten Wert</a> einer Gesellschaft.</p>
<h3>Was hei&#223;t Empathie-L&#252;cke?</h3>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Empathie">Empathie</a> meint die F&#228;higkeit, sich innerlich “in die Schuhe eines anderen stellen zu k&#246;nnen” und so dessen Gef&#252;hle nachempfinden zu k&#246;nnen. Empathie-L&#252;cke bezeichnet das Fehlen bzw. eine geringe Auspr&#228;gung dieser F&#228;higkeit.</p>
<p><span id="more-351"></span></p>
<p>Empathie ist grunds&#228;tzlich eine angeborene F&#228;higkeit des Menschen, f&#252;r die ausreichende Ausbildung von Empathie bei Kindern braucht es jedoch Anregung und Unterst&#252;tzung durch ein entsprechendes Umfeld und Erziehung (Grundsatz: Erziehung durch Beziehung – nicht durch Strafen oder Belohnung). Verschiedene Studien legen den Zusammenhang nahe, dass gewaltbereite Menschen oft in wenig empathischen Umst&#228;nden aufgewachsen sind, selbst Gewalt erfahren haben oder als Kinder emotional/seelisch vernachl&#228;ssigt wurden. Steve Wineman bspw. zeigt dies in seinem Buch “Power Under – Trauma and Nonviolent Social Change” (<a href="http://www.schnurpfeilzone.de/11/dok/138.pdf">kostenlos als Download hier erh&#228;ltlich</a>).</p>
<h3>Wie zeigt sich eine Empathie-L&#252;cke?</h3>
<p>Empathie-L&#252;cken zeigen sich, von offensichtlichen F&#228;llen wie Gewalt einmal abgesehen, oft in stark abwertenden oder moralisierenden &#196;u&#223;erungen. Hier ein paar “O-T&#246;ne” aus meiner Arbeit:</p>
<ul>
<li>Ein Lehrerin, die ihre Sch&#252;ler ernsthaft als “asozial” bezeichnet hat eine Empathie-L&#252;cke.</li>
<li>Eine Mutter, die ihr Kind abwertend mit “Du bis sowas von faul!” anschreit, hat eine Empathie-L&#252;cke.</li>
<li>Eine F&#252;hrungskraft, die ihre Mitarbeiter als “v&#246;llige Nieten” beschimpft, hat eine Empathie-L&#252;cke.</li>
</ul>
<p>Um nicht missverstanden zu werde: Eine Empathie-L&#252;cke zu haben ist nicht “b&#246;se” oder ein menschlicher Mangel – wir alle haben in verschiedenen Bereichen unseres Lebens mehr oder weniger gro&#223;e Empathie-L&#252;cken.</p>
<p>Eine Empathie-L&#252;cke zu haben hei&#223;t einfach, dass mir aufgrund schmerzlicher Erfahrungen in meiner Biografie die M&#246;glichkeit fehlt, bestimmte Verhaltensweisen auch emotional mitempfinden und so einen von Verst&#228;ndnis und Annahme gepr&#228;gten Kontakt halten zu k&#246;nnen. Und um auch hier Missverst&#228;ndnissen vorzubeugen: Empathie zeigen, bedeutet <em>nicht</em>, mit dem Verhalten des anderen einverstanden zu sein! Ich kann das Verhalten eines Menschen <em>aus dessen Sichtweise </em>heraus nachempfinden und <em>gleichzeitig </em>das Verhalten v&#246;llig ablehnen, z.B. weil es meinen Werten widerspricht, so zu handeln.</p>
<h3>Eine Empathie-L&#252;cke l&#228;sst sich nur durch Empathie f&#252;llen</h3>
<p>Meine Erfahrung zeigt, dass eine Empathie-L&#252;cke auch im Erwachsenen-Alter noch erfolgreich “aufgef&#252;llt” werden kann. Dies geschieht durch eine empathische Kl&#228;rung unverarbeiteter Erfahrungen, emotionaler Verletzungen und Traumatisierungen.</p>
<p>Die oben genannte Lehrerin, die ihre Sch&#252;ler als “asozial” titulierte, hatte eigentlich Angst vor ihren Sch&#252;lern. Sie hat in ihrer eigenen Schulzeit Erfahrungen von verbaler und k&#246;rperlicher Gewalt gemacht und diese Verletzungen in ihren Beruf “mitgebracht”. Nachdem sie Zeit hatte, sich &#252;ber ihre schmerzhaften Erfahrungen als Sch&#252;lerin klar zu werden – und erkannte, dass damals ihre k&#246;rperliche Sicherheit und ihre Integrit&#228;t als Mensch in Gefahr waren – konnte sie diese Erfahrung von den aktuellen Erlebnissen mit ihren Sch&#252;lerinnen trennen.</p>
<p>Sie wurde offen f&#252;r die Vorstellung, dass das “asoziale” Verhalten ihrer Sch&#252;ler mit deren Frustration und Unsicherheit zu tun hat – und nicht mit ihr als Lehrerin. Sie nahm das Verhalten der Sch&#252;ler nicht mehr so pers&#246;nlich gegen sich gerichtet. Die Lehrerin konnte mit dieser, durch eine empathische Unterst&#252;tzung gewonnen Offenheit das Gespr&#228;ch mit ihren Sch&#252;lern suchen und hat dabei einige neue Erfahrungen gemacht – pl&#246;tzlich wurden die Sch&#252;ler sehr viel “verst&#228;ndnisvoller” und “offener”, wie sie erz&#228;hlte.</p>
<p>Die erw&#228;hnte F&#252;hrungskraft, die ihre Mitarbeiter als “v&#246;llige Nieten” bezeichnet hat, stand kurz vor dem Burn-Out, war &#252;berfordert mit den Anforderungen und konnte sich aufgrund einiger Kindheitserfahrungen nicht gen&#252;gend vor den dauernden “W&#252;nschen” ihrer Vorgesetzten abgrenzen. Sie konnte durch eine empathische Begleitung zum ersten Mal sp&#252;ren wie ersch&#246;pft sie ist in ihrer Arbeit, wie sehr sie unter Druck steht.</p>
<p>Die W&#252;nsche ihrer Vorgesetzten kamen bei ihr – aufgrund einiger Erfahrungen mit ihren Eltern – nicht als W&#252;nsche, sondern als vehemente Forderungen an. Weil sie Angst hatte, daf&#252;r (wieder) bewertet zu werden und die Akzeptanz und Anerkennung zu verlieren, traute sie sich nicht, &#252;ber ein “Nein” zu diesen W&#252;nschen auch nur nachzudenken. Das Auff&#252;llen der Empathie-L&#252;cke f&#252;hrte auch hier zu einer Trennung von fr&#252;herer und aktueller Erfahrung und erm&#246;glichte ihr, die W&#252;nsche ihrer Vorgesetzten wieder “lockerer” zu sehen, zu hinterfragen und &#246;fter auch mal “Nein” zu sagen.</p>
<p>Und die Mutter? Probiert es doch selbst einmal, sich innerlich hineinzudenken – was k&#246;nnte die Geschichte und Erfahrung dahinter sein, die die Mutter zu einer derartigen Aussage &#252;ber ihr Kind bringt?</p>
<h3>Die Empathie-L&#252;cke schlie&#223;en – yes you can <img src='http://www.markus-sikor.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> )</h3>
<p>Die F&#228;higkeit, Menschen empathisch zu verstehen, d.h. ein emotionales Verst&#228;ndnis zu entwickeln <em>ohne</em> die eigene Sichtweise und Interessen aufzugeben, ist entscheidend f&#252;r das Gelingen jeder menschlichen Beziehung – gleich ob privat oder beruflich. Da wir alle, wie gesagt, mehr oder minder gro&#223;e Empathie-L&#252;cken haben, bleibt es nicht aus, dass wir immer mal wieder mit der Nase darauf gesto&#223;en werden, dort hinzugucken, z.B. durch</p>
<ul>
<li>sich wiederholende Konfliktmuster</li>
<li>S&#228;tze oder Erlebnisse, &#252;ber die man sich dauerhaft und heftig &#228;rgert</li>
<li>S&#228;tze oder Erlebnisse, die Verletzung, Scham oder Schuld ausl&#246;sen</li>
<li>sich wiederholendes Feedback &#252;ber ein “auff&#228;lliges” Verhalten</li>
<li>l&#228;nger andauernde belastende emotionale Zust&#228;nde wie Depression, Kummer, Unruhe u.&#228;.</li>
<li>manche k&#246;rperliche Symptome mit unklarer Ursache trotz medizinischer Abkl&#228;rung.</li>
</ul>
<p>Es gibt verschiedene Wege, innere Klarheit &#252;ber die zugrundeliegenden Erfahrungen, Gef&#252;hle und Bed&#252;rfnisse zu finden. Der Weg, der mir am meisten geholfen hat, f&#252;hrte &#252;ber eine Kombination aus <a href="http://www.junfermann.de/details.php?ref=0164&amp;p_id=154&amp;affiliate_pbanner_id=154%22%20target=%22_blank%22">Gewaltfreier Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg</a> und <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/349960521X/institutsikor-21">Focusing nach Eugene Gendlin</a>. Es ist meiner Erfahrung nach sehr hilfreich, sich zumindest die erste Zeit (mind. ein Jahr) dabei durch jemand begleiten zu lassen, der schon ein paar J&#228;hrchen Selbsterfahrung damit gemacht hat.</p>
<p>Mehr <a href="http://www.institut-sikor.de/literatur/literat.htm#Psychologie">Literatur zum Thema</a> gibt auf unserer Homepage.</p>
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		<title>Kommunikation ist der Lebensnerv jeder Gemeinschaft &#8211; auch in Unternehmen!</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 10:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialer Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[dm]]></category>
		<category><![CDATA[götz_werner]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus G&#246;tz Werner, &#8222;Einkommen f&#252;r alle&#8222; Die Kommunikation auf allen Ebenen ist dabei von zentraler Bedeutung, wird aber leider immer wieder untersch&#228;tzt. Denn das mitmenschliche Interesse ist alles andere als einen Nebensache, es ist vielmehr der Lebensnerv jeder Gemeinschaft, jedes gesellschaftlichen Zusammenhangs. Es ist daher auch eine Frage der Kultur, der Unternehmenkultur, die interne Kommunikation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus G&#246;tz Werner, &#8222;<a href="http://www.amazon.de/dp/3404606078?tag=institutsikor-21">Einkommen f&#252;r alle</a>&#8222;</p>
<blockquote><p>Die Kommunikation auf allen Ebenen ist dabei von zentraler Bedeutung, wird aber leider immer wieder untersch&#228;tzt. Denn das mitmenschliche Interesse ist alles andere als einen Nebensache, es ist vielmehr der Lebensnerv jeder Gemeinschaft, jedes gesellschaftlichen Zusammenhangs. Es ist daher auch eine Frage der Kultur, der Unternehmenkultur, die interne Kommunikation zu f&#246;rdern und zu pflegen, denn Gleichg&#252;ltigkeit ist der Anfang des Zerfalls einer Gemeinschaft, die ein erfolgreiches Team ja sein sollte.<br />
Wie soll ein Kollege ein aufrichtiges Interesse an Kunden entwickeln, wenn er schon kein aufrichtiges Interesse f&#252;r den Kollegen aufbringt? Denn wie wir miteinander umgehen, so gehen wir auch mit den Kunden um.</p></blockquote>
<p>Dass diese Worte keine leeren H&#252;lsen sind, beweist G&#246;tz Werner in dem von ihm gegr&#252;ndeten Unternehmen <a href="http://www.dm-drogeriemarkt.de/dmDHomepage/generator/dmD/Homepage/Unternehmen/Portr_C3_A4t/Grunds_C3_A4tze_20des_20Unternehmens.html" target="_blank">dm-Markt</a> (wo er heute im Aufsichtsrat ist). Transparente und offene Kommunikation wird gro&#223; geschrieben, genauso wie eine hohe Selbstverantwortung und Mitwirkung der MitarbeiterInnen.</p>
<p>&#8222;Gleichg&#252;ltigkeit ist der Anfang des Zerfalls einer Gemeinschaft&#8220;. Diesen Satz w&#252;nsche ich mir in jedem Lehrbuch f&#252;r F&#252;hrungskr&#228;fte (Lehrer- und ErzieherInnen, Eltern). Menschen brauchen gegenseitiges Interesse und Verst&#228;ndnis so dringend wie die Luft zum Atmen!</p>
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		<title>Gewalt, Strafe und Gewaltfreie Kommunikation</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2008/08/24/gewalt-strafe-gewaltfreie-kommunikation/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 16:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewaltfreie Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialer Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[gefängnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[gewaltprävention]]></category>
		<category><![CDATA[prävention]]></category>
		<category><![CDATA[schuld]]></category>
		<category><![CDATA[strafe]]></category>
		<category><![CDATA[verbrechen]]></category>

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		<description><![CDATA[Empathie verhindert Gewalt In der Ausgabe von &#8222;Geo-Wissen&#8220; zum Thema Verhalten, Pers&#246;nlichkeit, Psyche  findet sich ein lesenswerter Artikel zur Aggressionsforschung beim Menschen. Der finnische Aggressionsforscher Bj&#246;rkqvist wird darin mit der (mittlerweile wohl nachgewiesenen) Hypothese zitiert, dass die F&#228;higkeit zur Empathie ein entscheidender Faktor bei der Aus&#252;bung oder eben Nicht-Aus&#252;bung von Gewalt unter Menschen ist. Menschen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Empathie verhindert Gewalt</h3>
<p>In der Ausgabe von &#8222;Geo-Wissen&#8220; zum Thema Verhalten, Pers&#246;nlichkeit, Psyche  findet sich ein lesenswerter Artikel zur Aggressionsforschung beim Menschen. Der finnische Aggressionsforscher Bj&#246;rkqvist wird darin mit der (mittlerweile wohl nachgewiesenen) Hypothese zitiert, dass die F&#228;higkeit zur Empathie ein entscheidender Faktor bei der Aus&#252;bung oder eben Nicht-Aus&#252;bung von Gewalt unter Menschen ist. Menschen, die eine geringe Empathief&#228;higkeit besitzen neigen schneller zum Einsatz verbaler und k&#246;rperlicher Gewalt, weil sie sich schlicht nicht vorstellen k&#246;nnen, dass das weh tun kann.</p>
<p>Der Grund f&#252;r meinen Kommentar dazu ist nicht diese Einsicht, sondern die Konsequenz die (leider) wieder mal daraus gefolgert wird. Da der &#8222;T&#228;ter&#8220; nicht f&#252;hlt, dass seine Tat schmerzlich f&#252;r das &#8222;Opfer&#8220; ist, soll er dies lernen, indem er sich entschuldigt. Dann werden z.B. &#8222;Entschuldigungstage&#8220; eingef&#252;hrt, in der Hoffnung, dass damit alles gut wird.</p>
<h3>Entschuldigung ist keine L&#246;sung</h3>
<p>Das Gewaltpr&#228;ventionsprogramm von Herrn Bj&#246;rkqvist kommt also, wie leider die allermeisten Konflikt-/Gewaltprogramme, nicht um das Thema &#8222;Schuld&#8220; herum. Wer glaubt, dass T&#228;ter, die sich &#8222;schuldig&#8220; f&#252;hlen, dann weniger gewaltt&#228;tig sind, dem empfehle ich das Buch &#8222;<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0679779124/institutsikor-21">Violence</a>&#8222;  vonJames  Gilligan. Gilligan hat Hunderte von Tiefeninterviews mit den h&#228;rtesten Gewaltverbrechern in den USA gef&#252;hrt und sein Ergebnis war schlicht und ergreifend: Diese T&#228;ter begehen ihre Tat WEIL sie sich schuldig f&#252;hlen und sch&#228;men!</p>
<p>Das Selbstwertgef&#252;hl dieser Menschen ist so gering und Schmerz dar&#252;ber so tief, dass sie wahrscheinlich aus einer seelischen Schutzfunktion heraus &#252;berhaupt keine Empathie mehr haben, auch nicht f&#252;r sich selbst (daher verst&#252;mmeln sich Tausende von Gefangenen in den amerikanischen Gef&#228;ngnissen, um endlich wenigstens Schmerz zu f&#252;hlen).</p>
<h3>Gewaltpr&#228;vention durch Empathie -  oder gewaltfreie Gef&#228;ngnisse</h3>
<p>Vergessen wir das Konzept von Schuld! Wem soll es helfen, wenn der T&#228;ter&#8220; schuld&#8220; ist? Die Empathief&#228;higkeit ist der entscheidende Punkt. Gewaltt&#228;ter m&#252;ssen, um wieder zu sozialen Wesen zu werden, Empathie neu lernen. Was wir brauchen sind gewaltfreie Gef&#228;ngnisse, in denen Gewaltt&#228;ter menschlich behandelt werden, Empathie bekommen und Unterst&#252;tzung erhalten, um neue, gewaltfreie Strategien f&#252;r ihre Bed&#252;rfnisse zu finden. Das ist die Vorgehensweise bei den Gef&#228;ngnissen, die das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg umsetzen. Und falls das nicht (mehr) funktioniert, dann kann und mu&#223; man diese Menschen liebevoll von der Gesellschaft fern halten, um uns und sie selbst (vor sich) zusch&#252;tzen.</p>
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		<item>
		<title>Gewaltfreie Kommunikation und Gef&#228;ngnisarbeit &#8211; neuer Blog!</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2008/03/26/gewaltfreie-kommunikation-und-gefngnisarbeit-neuer-blog/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 06:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewaltfreie Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialer Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Gefängnisarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialer_Wandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir freuen uns sehr, hier auf den ersten deutschsprachigen Blog zu Gef&#228;ngnisarbeit mit Gewaltfreier Kommunikation hinweisen zu k&#246;nnen! Georgis Heintz, langj&#228;hrige Wegbegleiterin, Kollegin und Freundin, schreibt zur Er&#246;ffnung ihres Blogs: Endlich habe ich es geschafft, diesen Blog zu erstellen. Mir liegt sehr viel daran, ein Forum zur Information und zum Austausch des Themas Gef&#228;ngnisarbeit zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir freuen uns sehr, hier auf den ersten deutschsprachigen <a href="http://gfkimgefaengnis.over-blog.com/">Blog zu Gef&#228;ngnisarbeit mit Gewaltfreier Kommunikation</a> hinweisen zu k&#246;nnen!</p>
<p>Georgis Heintz, langj&#228;hrige Wegbegleiterin, Kollegin und Freundin, schreibt zur Er&#246;ffnung ihres Blogs:</p>
<blockquote><p>Endlich habe ich es geschafft, diesen Blog zu erstellen. Mir liegt sehr viel daran, ein Forum zur Information und zum Austausch des Themas Gef&#228;ngnisarbeit zu haben.<br />
F&#252;r mich ist die Gewaltfreie Kommunikation das Werkzeug, welches ich in der Begegnung mit Inhaftierten nutze. Gleichzeitig m&#246;chte ich mehr &#252;ber andere Gef&#228;ngnisprojekte erfahren, um davon zu lernen und mehr M&#246;glichkeiten in meiner Arbeit zu erlangen.<br />
Und ich glaube an Kooperation und Verbindung. Es gibt viele Menschen, die ihre Energie in diese Arbeit geben. Diese Menschen m&#246;chte ich finden, und gemeinsam ein mehr an Kraft, Ideen und Wirksamkeit erleben.</p></blockquote>
<p>Wir w&#252;nschen ihr von ganzem Herzen alles Gute und viel Erfolg f&#252;r ihre so wichtige und wertvolle Arbeit!</p>
<p><a href="http://gfkimgefaengnis.over-blog.com/">Blog Gewaltfreie Kommunikation und Gef&#228;ngnisarbeit</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Organisationen haben keine Bed&#252;rfnisse</title>
		<link>http://www.markus-sikor.de/blog/2008/03/15/organisationen-haben-keine-bedrfnisse/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 06:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewaltfreie Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Integrale Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialer Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>

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		<description><![CDATA[…. zumindest nicht in dem Sinne, wie ich Bed&#252;rfnisse in der Gewaltfreien Kommunikation verstehe. In Diskussionen &#252;ber Fragen der Organisationsentwicklung sprechen wir manchmal davon, dass auch ein Unternehmen &#8222;Bed&#252;rfnisse&#8220; wie z.B. Existenz, Sicherheit, Anerkennung etc. habe. Es geht schnell von den Lippen bei Teams, Organisationen und Unternehmen oder gar bei ganzen L&#228;ndern mit der gleichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…. zumindest nicht in dem Sinne, wie ich Bed&#252;rfnisse in der Gewaltfreien Kommunikation verstehe. In Diskussionen &#252;ber Fragen der Organisationsentwicklung sprechen wir manchmal davon, dass auch ein Unternehmen &#8222;Bed&#252;rfnisse&#8220; wie z.B. Existenz, Sicherheit, Anerkennung etc. habe.</p>
<p>Es geht schnell von den Lippen bei Teams, Organisationen und Unternehmen oder gar bei ganzen L&#228;ndern mit der gleichen Selbstverst&#228;ndlichkeit von deren &#8222;Bed&#252;rfnissen&#8220; zu sprechen wie bei individuellen Menschen. In einem allgemeinen Sinne halte ich dies auch f&#252;r opportun, z.B. wenn wir sagen, eine Firma &#8222;m&#246;chte &#252;berleben&#8220; und damit meinen, &#8222;alle Menschen, die in dieser Firma arbeiten, m&#246;chten (gut) leben&#8220;. Ich halte es jedoch f&#252;r methodisch unsauber und vor allem f&#252;r potentiell gef&#228;hrlich, wenn wir glauben, Gruppen von Menschen, Organisationen oder gar L&#228;nder h&#228;tten im gleichen Sinne Bed&#252;rfnisse wie Individuen.</p>
<p><span id="more-201"></span></p>
<p><strong>Menschen sind lebendig, Organisationen nicht</strong></p>
<p>Die Begr&#252;ndung ist meines Erachtens simpel: Menschen sind lebendig, Organisationen nicht.</p>
<p>Eine Organisationen ist eine Ansammlungen von Menschen, ein Kollektiv, das sich aufl&#246;st (und nicht &#8222;stirbt&#8220;), wenn die darin versammelten Menschen weggehen (oder sterben).</p>
<p>Eine Unternehmen oder ein Land ist <em>nicht</em> in gleicher Weise lebendig wie ein Mensch (oder Tier oder eine Pflanze). Ein Mensch hat/f&#252;hlt Gef&#252;hle &#8211; eine Organisation nicht. Ein Mensch lebt, eine Organisation funktioniert.</p>
<p><strong>Nat&#252;rliche Hierarchien</strong></p>
<p>Die klare Unterscheidung, wer oder was hier &#8222;Bed&#252;rfnisse hat&#8220; halte ich f&#252;r essentiell. Denn schnell werden Gruppen- und Organisations-&#8220;Bed&#252;rfnisse&#8220; als &#8222;wichtiger&#8220; oder &#8222;h&#246;her&#8220; erachtet als die Bed&#252;rfnisse einzelner Menschen &#8211; und damit die Durchsetzung bestimmter Strategien und L&#246;sungen begr&#252;ndet und durchgesetzt.</p>
<p>Eine Grund hierf&#252;r ist meiner Meinung nach, dass laufend nat&#252;rliche Hierarchien mit willk&#252;rlichen Hierarchien verwechselt werden &#8211; was oft zu dem f&#252;hrt, was wir &#8222;Dominanz-Hierarchien&#8220; nennen.</p>
<p>Eine nat&#252;rliche Hierarchien ist z.B. die Abfolge: Atom &#8211; Molek&#252;l &#8211; Zelle &#8211; Organ &#8211; Organismus/Mensch. Jede niedrigere Ebene ist grundlegender (!) als die h&#246;here. Ein Atom ist grundlegender als ein Molek&#252;l denn ohne Atome gibt es keine Molek&#252;le (und keine Zellen, Organe etc.). Molek&#252;le sind dagegen wertvoller (!) als Atome. Die h&#246;heren Ebenen (Organe, Mensch) haben mehr Tiefe, Potential, Qualit&#228;t, Komplexit&#228;t &#8211; Menschen schreiben Gedichte, lieben, sind kreativ &#8211; Atome nicht.</p>
<p><strong>Willk&#252;rliche Hierarchien </strong></p>
<p>Nun werden diese Hierarchien oft so erweitert: Atom &#8211; Molek&#252;l &#8211; Zelle &#8211; Organ &#8211; Mensch &#8211; Familie &#8211; Organisation &#8211; Nation &#8211; Weltgemeinschaft. Sieht sehr einleuchtend aus, oder?</p>
<p>Hier werden jedoch die ber&#252;hmten &#196;pfel mit Birnen verglichen, denn ab &#8222;Familie&#8220; beschreibt dies <em>keine</em> Abfolge einer nat&#252;rlichen Hierarchie mehr, sondern verschiedene Gemeinschaftsformen (Kollektive) des Individuums Mensch.</p>
<p>Und hier beginnt die Schwierigkeit: Eine Mensch ist <em>nicht</em> in gleicher Weise Teil einer Familie wie bspw. eine Zelle Teil eines Menschen ist. Wenn ein Mensch sich entscheidet, von A nach B zu gehen, bewegen sich ehen alle Zellen mit, ohne Diskussion oder Wahl. Gleichzeitig w&#228;re es unsinnig zu sagen, ein Mensch &#8222;unterdr&#252;cke seine Zellen&#8220; oder er &#252;bt &#8222;Dominanz&#8220; gegen&#252;ber seinen Organen aus.</p>
<p>Eine Mensch ist <em>Mitglied</em> (und nicht Teil) einer Gemeinschaft. Er kann eine Familie oder Nation verlassen (ist also autonom, was eine Zelle in einem K&#246;rper nicht ist), er kann einer anderen Gemeinschaft beitreten etc. Ein Mensch <em>w&#228;hlt</em> Mitglied einer Gemeinschaft (Organisation, Land) zu werden bzw. zumindest zu bleiben (Familie). Eine Familie, eine Organisation oder Land kann eine ungesunde Dominanz-Hierarchie entwickeln wenn nur die Bed&#252;rfnisse weniger Beachtung finden bzw. erf&#252;llt werden. Die Unterscheidung &#8222;Dominanz-&#8220; und &#8222;funktionale Hierarchie&#8220; macht daher nur bei (gew&#228;hlten) willk&#252;rlichen Hierarchien Sinn.</p>
<p><strong>&#8222;Organsiations-Bed&#252;rfnisse&#8220; sind ein Konsens &#252;ber Strategien oder Werte</strong></p>
<p>Das was wir umgangssprachlich als &#8222;Bed&#252;rfnisse&#8220; von Gruppen oder Organisationen bezeichnen, w&#252;rde ich lieber einen &#8222;Konsens &#252;ber L&#246;sungen/Strategien oder Werte&#8220; nennen. Dieser Konsens zeigt wie die Bed&#252;rfnisse der beteiligten Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt erf&#252;llt werden. So vermeiden wir, dass der Eindruck entsteht, das &#8222;Existenzbed&#252;rfnis&#8220; eines Unternehmens mit 1000 MitarbeiterInnen sei wichtiger oder auch nur genauso real wie das Bed&#252;rfnis eines Mitarbeiters, der entlassen werden soll. Die 1000 Mitarbeiter entscheiden sich (Konsens) das Unternehmen &#8222;am Leben zu erhalten&#8220; &#8211; weil dies ihre individuellen Bed&#252;rfnisse (nach Leben, Anerkennung, Gemeinsamkeit, Sinn etc.) erf&#252;llt bzw. erf&#252;llen soll (dass es dies oft gerade nicht tut, ist ein anderes Kapitel).</p>
<p><strong>Bed&#252;rfnisse sind keine Werte</strong></p>
<p>Es macht f&#252;r mich in diesem Zusammenhang sehr viel mehr Sinn, von den <em>Werten</em> eines Unternehmens oder eines Landes zu sprechen, als von deren &#8222;Bed&#252;rfnissen&#8220;.</p>
<p>Werte sind keine Bed&#252;rfnisse &#8211; Werte sind ein gesellschaftlicher Konsens (der individuell gelernt und &#252;bernommen wird). Gerechtigkeit ist ein Wert &#8211; Zugeh&#246;rigkeit ist ein Bed&#252;rfnis. P&#252;nktlichkeit ist ein Wert (der kulturell gepr&#228;gt ist) &#8211; Geborgenheit ist ein Bed&#252;rfnis (das alle Menschen teilen).</p>
<p>Werte &#228;ndern sich (mit dem Unternehmen, mit der Zeit, mit dem Land) &#8211; Bed&#252;rfnisse teilen wir alle, zu jeder Zeit, in jedem Land (und manche sogar mit Tieren oder Pflanzen).</p>
<p>Manchmal bezeichne ich Werte auch als kollektive Strategien, um individuelle Bed&#252;rfnisse zu erf&#252;llen. Werte dienen (im besten Falle) dazu, Bed&#252;rfnisse zu erf&#252;llen. Wenn alle (kollektiv) p&#252;nktlich sind, erf&#252;llt das meine (individuellen) Bed&#252;rfnisse z.B. nach &#8222;Klarheit&#8220;, oft auch &#8222;Anerkennung&#8220; u.a.</p>
<p>Wer die <a href="http://www.institut-sikor.de/blog/2006/12/19/bedurfnisse-integral-betrachtet/">vier Quadranten</a> der integralen Theorie kennt, wird sehen, dass <em>Werte</em> im linken <em>unteren</em> Quadranten liegen &#8211; sie sind <em>kollektiv</em>-subjektiv (ein Konsens zwischen Individuen) und <em>Bed&#252;rfnisse</em> im linken <em>oberen</em> Quadranten &#8211; sind sind auch subjektiv, aber nur <em>individuell </em>innerlich erleb- und sp&#252;rbar. Die Tatsache, dass man beide, Bed&#252;rfnisse und Werte, nicht &#8222;au&#223;en&#8220; sehen oder anfassen kann, macht es so leicht, sie zu verwechseln bzw. zu vermischen.</p>
<p><strong>Bed&#252;rfnisse sind <em>nicht</em> wichtiger als Werte &#8211; oder schon?</strong></p>
<p>Ich m&#246;chte hier <em>nicht</em> so verstanden werden, dass ich sage (indivduelle) Bed&#252;rfnisse seien (un-)wichtiger als (kollektive) Werte (ich sage: Werte und Bed&#252;rfnisse sind nicht das Gleiche). Die Frage nach der Balance individueller Bed&#252;rfnisse und kollektiver Werte ist, nat&#252;rlich, eine Wertediskussion, die der Mensch f&#252;hrt (und f&#252;hren muss) seit er denken und kommunizieren kann. Diese Diskussion kann man &#8222;gewaltfrei&#8220; f&#252;hren oder nicht &#8211; und so schlie&#223;t sich der Kreis hier&#8230;</p>
<p>In diesem Sinne (Kreis = Ei = Ostern&#8230; na ja, etwas weit hergeholt, gebe ich zu) <img src='http://www.markus-sikor.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  w&#252;nschen wir allen sch&#246;ne und erholsame Ostern!</p>
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		<title>Video Nr. 1 &#8211; Gewaltfreie Kommunikation &#8211; ein &#220;berblick</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 07:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewaltfreie Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialer Wandel]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin ein bisschen stolz, mit meinen begrenzten technischen F&#228;higkeiten nun doch unser erstes Video erstellt zu haben. Ich gebe darin einen kurzen &#220;berblick &#252;ber die Ziele und Vision der Gewaltfreien Kommunikation, von der Transformation des Gewalt-Denkens auf pers&#246;nlicher Ebene &#252;ber die &#8222;Wir-Ebene&#8220; bis hin zum Wandel auf der gesellschaftlichen, strukturellen Ebene. F&#252;r R&#252;ckmeldungen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ein bisschen stolz, mit meinen begrenzten technischen F&#228;higkeiten nun doch unser erstes Video erstellt zu haben. Ich gebe darin einen kurzen &#220;berblick &#252;ber die Ziele und Vision der Gewaltfreien Kommunikation, von der Transformation des Gewalt-Denkens auf pers&#246;nlicher Ebene &#252;ber die &#8222;Wir-Ebene&#8220; bis hin zum Wandel auf der gesellschaftlichen, strukturellen Ebene.</p>
<p>F&#252;r R&#252;ckmeldungen und technische Hinweise bin ich sehr dankbar!</p>
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