Fragen

5 Wege die Gewaltfreie Kommunikation täglich zu praktizieren

1. Sei ehrlich(er) zu dir selbst

Nimm Dir Zeit, dir selbst zuzuhören. Welche Gedanken und Gefühle über dich und dein Leben möchten gehört werden? Welche Bedürfnisse sind damit verbunden, finden aber wenig Beachtung? Deine Gedanken und die damit verbundenen Gefühle sind ein Schlüssel zu deinen authentischen Bedürfnissen. Auch und gerade die Gedanken, die dir nicht gefallen, die dich, andere oder das Leben bewerten.
Denkst du, dein Chef ist ein Tyrann? Lass diesen Gedanken zu (was nicht unbedingt heißen muss, ihn auszusprechen!) und finde die unerfüllten Bedürfnisse dahinter – diese haben ein Recht anerkannt und gelebt zu werden. Sehnst du dich vielleicht nach Anerkennung? Nach Unterstützung? Vielleicht aber auch nach einem tiefen Sinn für deine Arbeit? Wer weiß – das kannst nur du rausfinden.

2. Sei ehrlich(er) zu anderen

Ich erlebe oft, dass Menschen, die die Gewaltfreie Kommunikation kennen lernen, sich danach kaum noch trauen, einen Satz auszusprechen ohne die Worte „Ich fühle…“, „Ich habe das Bedürfnis“ und „Wärst Du bereit…“ o.ä.
Mal ehrlich, das treibt einen doch in den Wahnsinn! ;o) Die Gewaltfreie Kommunikation möchte Menschen innerlich freier machen! Also bitte weniger (Selbst-)Zensur und mehr Mut zur (eigenen) Wahrheit und Echtheit!
Die ganze „Übersetzerei“ in „Beobachtung, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten“ wird schnell künstlich, unpersönlich und nervend. Wer mit etwas Übung den inneren (!) Kontakt zu seinen Bedürfnissen spürt, braucht weniger über die Wortwahl nachdenken und kann spontaner reagieren.
Führt das nicht zu mehr Konflikten, statt weniger? Sagen wir mal so: Es wird in den Beziehungen, die dir wichtig sind, die verdeckten und unterdrückten Konflikte auf den Tisch bringen und so die Chance für Wachstum und Heilung bieten. Dafür kann deine Ehrlichkeit der erste Schritt sein. Hat jemand behauptet, durch Gewaltfreie Kommunikation werde das Leben ruhiger? Ich sicher nicht ;o)

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Fragen und Antworten zur Gewaltfreien Kommunikation

Meine (Markus) persönlichen Antworten auf einige „Lieblingsfragen“…

Was bedeutet für Dich „Gewaltfreie Kommunikation“?
Wie hat die Gewaltfreie Kommunikation Deinen Umgang mit anderen Menschen verändert?
Worin siehst Du den Kern der Gewaltfreien Kommunikation?
Wie entdeckst Du Deine Bedürfnisse?
Wie definierst Du Bedürfnisse?
Besteht nicht die Gefahr, dass Menschen auf der Ebene der „eigenen Bedürfnisse“ stehen bleiben?
Du hast einmal gesagt, es gibt für Dich keine „gewaltfreie Sprache“, wie meinst Du das?

http://www.institut-sikor.de/artikel/artikel_gfk_fragen.htm

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