Mediation

Neue Ausbildungen Gewaltfreie Kommunikation und Empathische Mediation

Die neuen Ausbildungskurse Gewaltfreie Kommunikation und die Empathische Mediation sind online.

Übrigens: In der gerade begonnen Basis-Ausbildung Gewaltfreie Kommunikation ist der Einstieg mit geringen Vorkenntnissen noch bis 28. Juli möglich!

Basis-Ausbildung Gewaltfreie Kommunikation, Start 10.-13.2.2011

Basis-GFK Biburg 2011

Ausbildung / Aufbaumodul Empathische Mediation, Start 31.3. – 3.4.2011

Empathische Mediation 2011

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Konfliktkosten und -gewinne in Organisationen – Teil 1

Ein gern angeführtes Argument für Mediation in Organisationen sind die durch Konflikte verursachten Kosten, die man vermeiden könne. Der Begriff „Konfliktkosten“ ist dabei an sich falsch, betriebswirtschaftlich sind Kosten Ausgaben für die in der Produktion eingesetzten Ressourcen. Niemand kauft Konflikte ein… es müsste daher eher Konflikteinbußen heißen, aber egal, es klingt eingängig und so bleibe ich beim Begriff Konfliktkosten.

Ich möchte hier einerseits einen Überblick über die mir bekannten deutschsprachigen Studien zu diesem Thema bieten, und zum anderen die Diskussion darüber anregen. Vor allem Berater und Mediatoren behaupten ja gerne, „Konflikte haben einen Sinn“.  Kann es sein, dass Konflikte nicht nur unerwünschte Einbußen „produzieren“, sondern auch „Gewinne“? Aber erst mal zu den Konfliktkosten in Unternehmen…

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Studie „Konflikte im Unternehmensalltag“

Die Unternehmensberatung 11drei hat einen Zwischenbericht ihrer Studie „Konflikte im Unternehmensalltag“ ins Netz gestellt. Hier gibt es die Pressemitteilung, die einen ganz guten Überblick bietet. Erstaunlich finde ich den hohen Bekanntheitsgrad der Mediation (85% der Mitarbeiterinnen), aber nur 9% waren schon mal an einer Mediation beteiligt.

Unmittelbare Konfliktfolgen laut der Studie:

  • 10 – 15% der Arbeitszeit werden für Konfliktbewältigung verbraucht
  • 30 – 50% der wöchentlichen Arbeitszeit von Führungskräften werden direkt oder indirekt mit Reibungsverlusten, Konflikten oder Konfliktfolgen verbracht
  • 1% der Mitarbeiterkosten gehen p.a. für unverarbeitete Konflikte verloren

Also, es gibt genug zu tun…

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Mediation auf dem Vormarsch…

… behauptet die Süddeutsche Zeitung in diesem Artikel. Diese positive Sicht auf die Mediation stammt von Christine Lewetz, Abteilungsleiterin im Leistungsmanagement Rechtsschutz bei der Rechtsschutzversicherung D.A.S. Die Rechtsschutzversicherung hat vermutlich weniger einen tiefgreifenden Bewusstseinswandel im Blick, sondern hofft auf geringere Kosten im Mediationsverfahren. Denn, so Christine Lewetz, „mehr als zwei Drittel unserer Mediationen sind erfolgreich und wirken nachhaltig.“

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Ausbildung Empathische Mediation 2012

Ausbildung Empathische Mediation 2012

Ausbildung / Aufbaumodul Empathische Mediation 2012 auf Basis der Gewaltfreien Kommunikation

Ausbildung nach den Standards des Bundesverband Mediation (BM e.V.)

Konfliktlösung menschlich, effektiv, nachhaltig

Mit unserem Aufbaumodul Mediation haben Sie die Möglichkeit, ihre GFK-Ausbildung zu einer Mediationsausbildung nach den Standards des Bundesverbandes Mediation zu erweitern. Wenn Sie noch keine Vorkenntnisse in Gewaltfreier Kommunikation benöten Sie eine Basis-Ausbildung in Gewaltfreier Kommunikation.

Start 17. – 20. Mai 2012, Biburg (zwischen Augsburg und Ulm)

Lernen Sie uns kennen – kostenfreies Webinar zur Ausbildung Empathische Mediation am 27.2.12 um 10.oo Uhr

Download Unterlagen (Rechtsklick „Ziel speichern unter…“)

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Aufbaumodul Mediation 2009 ausgebucht, nächste Ausbildung ab Februar 2010

Das Aufbaumodul Mediation ab Oktober 2009, das als Ausbildung beim Bundesverband Mediation anerkannt ist, ist bereits ausgebucht. Interessierte können sich auf eine Warteliste setzen lassen, falls nach dem ersten Wochenende jemand abspringt.

Das nächste Aufbaumodul für empathische Mediation beginnt im Februar 2010 im Ferienzentrum Gomadingen, auf der schwäbischen Alb zwischen Stuttgart und Ulm. Die Anmeldeunterlagen sind in Kürze online. Das neue Aufbaumodul ist etwas länger, so dass auch Quereinsteiger mit Grundkenntnissen in der Gewaltfreien Kommunikation ihre Ausbildung leichter zu einer anerkannten Mediationsausbildung ausbauen können.

Anmeldeunterlagen jetzt online…

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Wieviel Professionalisierung braucht die Mediation?

Wieviel Professionalisierung braucht die Mediation?
Wann schadet eine rechtliche Einengung der Ausbildungsrichtlinien der Qualität der Mediation(sausbildung)?
In welchem Interesse ist überhaupt eine Standardisierung der Mediation(sausbildung)?
Ein paar bemerkenswerte Gedanken dazu von der langjährigen Mediatorin Deborah Sword (USA): Professionalization Of Conflict Resolvers

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Intensiv-Training Mediation 10.-14.11.08

Termin: 10. – 14. November 2008

Ort: Seminarzentrum Linderhof, Allgäu

Kosten: 595,- Euro bzw. 495,- Euro (für ehemalige TeilnehmerInnen unserer Mediationsausbildung bzw. Ausbildung Gewaltfreie Kommunikation)

PDF-Download Seminarinformation

Langjährige Erfahrung in der Ausbildung hat mich gelehrt, dass für die erfolgreiche Arbeit als Mediatorin neben den grundlegenden Mediationsfähigkeiten vor allem die Klarheit und Bewusstheit der MediatorInnen entscheidend sind.

Löse deine inneren Begrenzungen

Der Schwerpunkt des Intensiv-Trainings liegt daher auf der Bewusstmachung und Lösung deiner behindernden Muster und Glaubenssätze, um in deiner Mediationstätigkeit freier, intuitiver und authentischer zu werden.

Anhand „schwieriger“ Situationen in der Mediation wirst du erkennen, wann du unbewusst in „deiner Geschichte“ bist, durch eigene Glaubenssätze den Kontakt zu dir selbst und/oder den Klienten verlierst, wann du aus Unsicherheit empathisch statt ehrlich bist, deine Führungsfunktion aufgibst etc. – und du wirst diese inneren Begrenzungen empathisch bearbeiten und überwinden lernen.

Vertiefe und erweitere deine Mediationsfähigkeiten

Du wirst deine Mediationsfähigkeiten in kritischen und herausfordernden Prozessen einer Mediation vertieft betrachten und erweitern. Dazu gehören bspw. Versöhnung und Vergebung, starke Eskalation, Sprachlosigkeit, der Umgang mit eskalierenden Denk- und Verhaltensmustern der Klienten, Mehr-Parteien-Mediation etc.
In einer sicheren und herausfordernden Lernsituation kannst du so an deinen „blinden Flecken“ und Wachstumsgrenzen arbeiten und noch mehr Selbstvertrauen in dich und deine Fähigkeiten als MediatorIn gewinnen.

Zertifikat:
Du bekommst nach der Teilnahme ein Zertifikat über 30 Stunden Fortbildung zu „Fachgebieten der Mediation“, die z.B. als Teil einer modularen Ausbildung Mediation für die Anerkennung beim Bundesverband Mediation eingebracht werden können.

PDF-Download Seminarinformation

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