Schule

Mobbing gegen deutsche Schüler Video

Das Video ist traurig und erschütternd. Da ich gerade selbst in einem "Mobbing"-Fall an einem Gymnasium als Mediator tätig bin, sehe ich einige Parallelen:

  • Die Kinder/Jugendlichen sind ein Spiegel ihrer Eltern / der Gesellschaft. Wie auch Jesper Juul immer wieder betont: Wenn wir den Kindern Gewalt antun, indem wir ihre grundlegenden Bedürfnisse negieren (z.B. Autonomie, Gehört-Werden, Schutz vor Gewalt), dann kommt diese Gewalt zurück.
  • Die Kinder/Jugendlichen spiegeln das Wertesystem ihrer Eltern. Dogmatische Intoleranz gegenüber "Andersgläubigen" schafft Gemeinschaft und Zugehörigkeit. Dies ist nicht "schlecht", Entwicklungspsychologisch ist es eine "normale" Stufe z.B. auch bei Kindern. Wenn eine ganze Kultur dies lebt, hat dies auch seinen Sinn. Das heißt NICHT, dass die "modernen" Werte nach Toleranz, Gleichberechtigung etc. diese Intoleranz dulden sollten – aber verstehen und integrieren. Dagegen kämpfen / ausschließen / kriminalisieren etc. hilft erfahrungsgemäß nicht. Klare Grenzen und Empathie dagegen schon.
  • Diese klaren Grenzen und Empathie müssen von den Erwachsenen, den Lehrern etc. kommen. Das kann man (noch) nicht von den Kindern erwarten.An der Schule erlebe ich, dass die Kinder sogar selbst sehen, dass ihr Handeln andern schadet, und dass sie das "eigentlich" nicht wollen, aber sie finden selbst keinen Weg aus der Eskalationsspirale. Ich denke, es ist die Aufgabe der "Großen" diese Führung und Struktur anzubieten, die Kinder "rufen" danach.

Mobbing gegen deutsche Schüler Video – sevenload

Link: Mobbing gegen deutsche Schüler

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Amoklauf in Winnenden – vermeidbare Eskalation von Gewalt?

Der Amoklauf des jugendlichen Schülers in Winnenden hinterlässt 16 Tote, tiefe Trauer bei den Angehörigen und Fassungslosigkeit bei uns allen. Niemand kann für den Schmerz die passenden Worte des Trosts finden – wir möchten an dieser Stelle unser tiefes Mitgefühl ausdrücken.

Eine Amoklauf hinterlässt die immer gleichen Fragen:
Was bringt jemand zu einer solchen Tat?
Wie kann man eine solche Tat verhindern?
Die erste Frage ist nicht mehr zu beantworten, der Täter ist selbst zum Opfer geworden.

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Roots of Empathy – Wurzeln der Empathie

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Wie können wir Gewalt an Schulen (und anderswo) verringern? Viele Studien zeigen, dass Gewalt durch eine verminderte oder nicht vorhandene Empathiefähigkeit entsteht und gefördert wird.

„Roots of Empathy“ ist ein erfolgreiches Programm um die Empathiefähigkeit von SchülerInnen zu fördern. 1996 von Mary Gordon initiiert, hat das Programm in Kanada über 150.000 Kinder erreicht und seine Wirksamkeit vielfach unter Beweis gestellt.

Das Prinzip ist so einfach wie genial. Eine Schulklasse erlebt, unterstützt von ausgebildeten TrainerInnen, das erste Lebensjahr eines Babys und die wachsende Bindung mit den Eltern. Auf diese Weise können die Kinder einen Teil ihrer eigenen emotionalen Entwicklung „nachholen“ und kommen wieder in Kontakt mir ihrer natürlichen Empathiefähigkeit. Sie erleben wie verletzlich ein Mensch ist und, das zeigen alle Evaluierungen des Programms, diese empathische Verbindung verringert die Gewalttätigkeit an den teilnehmenden Schulen dramatisch.

Mary Gordon ist für dieses Programm von Ashoka als beispielhaftes Projekt für „Social Entrepreneurship“ ausgezeichnet worden und „Roots of Empathy“ wird vom kanadischen Erziehungsministierium offiziell unterstützt.

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Gewaltfreie Kommunikation an der Skarpnäcks Schule in Schweden

Die Skarpnäcks-Schule in Schweden hat fast 10 Jahre Erfahrung mit der Umsetzung der Gewaltfreien Kommunikation im Schulaltag.
Einen sehr inspirierenden Bericht dazu gibt es hier - PDF-Datei, Englisch.

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Do schools kill creativity?

Der Kreativitäts-Experte Sir Ken Robinsion über die natürliche Kreativität von Kindern und die systematische „Ab-Erziehung“ durch Schule und Gesellschaft.
„We are educating people out of their creativity,“ sagt Robinson.

Ein tolles Video, tiefgehend, lustig und bewegend – unbedingt ansehen (Englisch).

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Matinee des Wörthsee-Gymnasiums ("GFK-Gymnasium")

Am 12. November findet eine Matinee mit Filmvorführung („Treibhäuser der Zukunft“ und ein Kurzfilm über das Schulprojekt) im Kino „Breitwand“ in Schloss Seefeld statt. Eintritt ist frei.
Veranstalter ist eine engagierte Gruppe von Menschen, die das Wörthsee-Gymnasium gründen möchte und starken Bezug zur Gewaltfreien Kommunikation hat.
Weitere Infos auch unter www.woerthsee-gymnasium.de

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SWR 1 Der Abend: Problemfeld Schule – Wege aus der Gewaltspirale

Unter www.swr1.de auch noch im Archiv zu hören als Podcast.

Dienstag, 4.4.2006, 20.00 bis 22.00 Uhr
„Jede Schule braucht grundsätzlich mindestens einen Sozialarbeiter“, fordert der Schulsozialarbeiter und langjährige Vorsitzende des Landesverbandes Schulsozialarbeit BaWü, Martin Böttger. Mit Coolnesstraining, Streitschlichtern, Klassenräten, Schulsozialpreisen und viel persönlichem Einsatz kämpft er im Bildungszentrum West (Grund-, Haupt- und Realschule sowie Gymnasium) in Ludwigsburg gegen die Gewalt in Klassenzimmern und auf Schulhöfen. Markus Sikor ist Trainer für Konfliktlösung und sagt: „Unsere Gesellschaft ist gewaltorientierter als wir denken; zum Beispiel in Unternehmen, Familien und im generellen Umgang miteinander“. Es sei daher kein Wunder, dass in solch einer „schwierigen Struktur“ wie Schule die Situation eskaliere, die Schule spiegele eben nur wieder, was in der Gesellschaft los sei. Sikor arbeitet sowohl als Kommunikationstrainer für Unternehmen als auch als Seminarleiter bei Lehrerfortbildungen bzw. in Schulen nach der Methode von Gewaltfreie Kommunikation in Deutschland e.V., die auf der Lehre des amerikanischen Psychologen Marshall B. Rosenberg zurückgeht. Beide Experten schildern ihre Erfahrungen und ihre Lösungsansätze im Umgang mit Gewalt.

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Was Sie tun können, um die Gewaltfreie Kommunikation an Ihrer Schule/Kindergarten einzuführen

Hier ein paar Tips, wie Sie die Gewaltfreie Kommunikation an Ihrer Schule oder Kindergarten einführen können.

http://www.institut-sikor.de/artikel/artikel_gfk_schule.htm

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